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schwalbe hat geschrieben:Ich habe keine Kinder, aber Neffe und Nichte...und das sind auch schon kleine Tyrannen.
aber offensichtlich ist das Buch nicht sonderlich notwendig...
Ich finde generell die "Vergötterung" auf Grundlage des "Kinder sind alles, was wir haben"-Mantras fragwürdig. Speziell, weil sie nicht lernen, mit gesteckten Grenzen umzugehen...ich habe eine Weile in Berlin gelebt und zwar in Pregnancy Hill, sprich Prenzlauer Berg, wo man den Eindruck hat, dass jeder Bezirksbewohner unter 5 Jahre alt ist...aber so weit vorne liegt Prenzlauer Berg statistisch mit dem Kinderkriegen auch nicht, aber dort sind die Familien am präsentesten...und am selbstbewusstesten.
Meine Lieblingsanekdote: Ich laufe mit meinem Cello auf dem Rücken (nicht in einem stabilen Koffer, sondern in einer gepolsterten Tasche, die nur leichte Stöße abhält) den Gehweg entlang. Plötzlich tauchen vor mir 4 (!) Mütter mit Kinderwagen nebeneinander (!!) auf. Natürlich in Gegenrichtung. Keine achtet auf mich. Auf die Kollision habe ich auch keine Lust und laufe auf der zum Glück wenig befahrenen Straße weiter. Das Quartett hat von alledem nichts mitbekommen.
Elterliche Realitätsausblendung?
eine humoristisch überspitzte, aber im Kern sehr nahe Beschreibung:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 42,00.html

carpediem hat geschrieben:ha, das kann ich nur bestätigen! mittlerweile habe ich das gefühl, dass es "in" ist als frischgebackene mama mit seinem sprössling in den prenzlauer berg zu ziehen! wirklich nur ökos oder solche, die es ein wollen und frischgebackene eltern. etwas nervig mit der zeit...

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