Hallooo meine Lieben!!!!!
Endlich komme ich dazu euch zu schreiben!
Bin heute aus dem Krankenhaus entlassen worden

aber ich schreib mal schnell die ganze Geschichte:
Am 29.8.2011 kam unsere kleine Johanna Maria auf die Welt.
Angefangen hat es wie im Bilderbuch. Blasensprung um 12.00 Uhr Mittags (aber nur eingerissen). Hab dann meinen Mann angerufen und gesagt er könne heimfahren - Es geht los.
Hab dann gedacht: ok wenn die Blase mal gesprungen ist, dann is es ja noch Zeit bis die Wehen anfangen bzw. sind die Abstände ja noch groß zwischen den Phasen...Denkste...
5 Minuten später hatte ich schon alle 2 Minuten wehen und hoffte nur das Rene bald daheim ist.
So nach ner halben Stunde war er endlich da, half mir ins Auto und los ging die rasante Fahrt. Wehenabstand 1,5 Minuten.
Im Krankenhaus endlich angekommen, wurde ich sofort in ein eigenes "Kreißzimmer" gebracht wo sich dann auch schon Arzt und Hebamme um mich gekümmert haben.
Status Quo zu diesem Zeitpunkt: Wehen alle 1,5 Minuten, Muttermund bereits 5cm offen.
Die Hebamme meinte noch: Mensch, die hats eilig! Glauben sie mir in paar Stunden ist die Kleine auf der Welt und sie haben eine tolle und rasche Geburt.
Nach weiteren 2h war der Muttermund komplett geöffnet und ich bekam endlich die "Erlaubnis" bei den Wehen mitzupressen.
Doch irgendwie.....tat sich nix.. beim pressen..der Arzt hat dann mal nachgeschaut und gesagt, er findet das komisch, dass die kleine sich nicht weiter nach unten bewegt wenn ich presse.
Um 17. Uhr waren wir noch immer auf dem gleichen Standpunkt und er hat dann ein Ultraschallgerät geholt und guckte nach.
Na toll, Fräulein Johanna hatte den Kopf gedreht und "steckte" zwischen Becken und "Ausgang" fest, aber trotzdem noch so weit "oben" das wir weder Zange noch Saugglocke anwenden konnten.
Er hat dann gemeint, na dann warten wir noch ab vl dreht sie den Kopf ja noch von selber.
PDA wurde mir angeboten aber ich hab abgelehnt.
Es war aber echt eine harte Angelegenheit, denn die Wehen kamen ja trotzdem alle 1,5Minuten und somit hatte ich fast gar keine Zeit mich dazwischen zu erholen.
So, nun lag ich halt da und hoffte nur das sie sich noch drehen würde.
Um 22.00 kam der Arzt wieder und guckte nach: NICHTS hat sich getan und er entschied dann, dass ich eine PDA brauche und dies medizinisch notwendig sei weil er hoffte, wenn ich mich entspanne, dass sich Johanna dann dreht.
Tjoa..dann wurdemir die PDA gesetzt und ich bekam meinen ersten Heulkrampf weil ich ja das alles nicht wollte. Egal mein Mann hat mir dann ganz lieb gesagt, dass es jetzt um die Kleine geht und um ihr bestes also soll ich mich nicht so fertig machen.
Um Mitternacht dann die nächste Kontrolle...Leider...wieder der alte Standpunkt...Fräulein kommt weder vor noch zurück.
Das war dann auch der Zeitpunkt wo die Ärzte und Hebammen entschieden haben, die Kleine per Kaiserschnitt auf die Welt zu holen. Wurde dann in den Op gebracht und mein Mann war auch die ganze Zeit dabei :kis: :kis: :kis:
Um 00:34 mit 50cm und 3300g kam dann unsere kleine Johanna auf die Welt
So normalerweiße wäre ich dann ja am 5 Tag entlassen worden aber so wie es sich gehört...Nicht mit mir..
Meine Naht platzte auf und so kamen sie drauf, dass ich bereits seit Tagen eine innere Blutung habe.
Es wurde dann sofort ein Arzt geholt der mir die Klammern entfernt hat und ich lüge euch jetzt nicht an wenn ich sage: das Blut spritzte wie eine Fontäne. Das ganze Bett, der Arzt etc : Alles war voller Blut.
So dann haben sie noch für 23. 00 eine OP angesetzt und mussten alles nochmal aufmachen und ausräumen inkl Blutung stillen.
Nach er OP bekam ich dann die Antwort wieso das alles passiert ist:
Der super kompetente Arzt, der für mich zuständig war, hat mir am selben Tag noch vom Kaiserschnitt Blutverdünnung spritzen lassen obwohl man das erst nach 3 Tagen machen sollte. ( wegen meinem Thromboserisiko)
Aus dem Grund hat die Wunde nie aufgehört zu Bluten weil das Blut ja zu dünn war um zu gerinnen. Tja so blutete ich schön fast 5 Tage lang in mich rein und es hat keiner bemerkt grml...
und DAS ist unser Mädel


Trotzdem war es mein schönstes Erlebnis

als ich sie zum ersten Mal schreien gehört habe...