Ich hab meinen Freund mitgenommen der hat mir genügend halt gegeben.
Das was du so beschreibst kenn ich nur zu gut und arbeite da selbst an mir das los zu werden. Bin auch ein "was wäre wenn" Denker und natürlich immer das schlimmste ausmalen.
Einmal rief mich meine Mum an ich solle bitte zu ihr nach Hause fahren und nach dem Zwerg sehen da er nicht ans Telefon geht und er vll trotz verbot einfach in den Hof ging. Natürlich kreisten in den 10 Minuten meine gedanken: Von enführung vom nach Hause weg, bis hin tot in der Wohnung ist mir alles eingefallen....

Zum schluss hoffte ich das ich ihm im Hof seh und gehörig zusammen scheißen kann. War richtig panisch als er dort ned war und sah ihn schon im Vorraum am Boden liegen. usw. Am ende stellte sich raus das er brav zu Hause war und nur das Telefon kaputt war

und er verwirrt weil ich aufeinmal in der Tür stand und ihm schon ne standpauke angefangen hab warum er ned abnimmt am Telefon. Natürlich hab ich es getestet obs wirklich ned geläutet hat wie er sagte, und rief vom handy aufs Festnetz an, und es läutete echt nicht
na ende gut alles gut... aber wie gesagt in den 10-15 Minuten hatte ich Phanasien und Vorstellungen die teilweise nur in nem Film so passieren.
So ist es auch wenn mein Freund länger arbeiten muss. Mittlerweile bin ich ja schon eingestellt das es statt halb 5 schon mal 6 werden kann. Bei allem anderen hab ich ihm nun eingebläut das er mich anrufen soll oder ne SMS schreiben soll das später wird, da ich mich sonst verrück mach das ihm was auf den 5min heim was passiert ist. Hab auch kein problem wenn er nach der Arbeit auf ein Bier fahren sollte (was bis jetzt 3 mal passierte

) aber soll vorher bescheid sagen, was er zum Glück auch macht und ich sehr dankbar bin. Will ihn ja nicht kontrollieren, will nur nicht das ihm was passiert und ich dann nicht für ihn da sein kann
Langsam schaff ich die kleine Stimme in meinem Ohr aber zu verdrängen bzw den Mund zu halten. Vorallem hat ja alles negative was positive und wenn man sich von negativen Situationen ein einziges stück positives sucht -so sinnlos das positive stück auch ist oder unbedeutend- es schafft ein lächeln und lässt die ganze Sache weniger aussichtslos erscheinen.
zb (ja ich liebe beispiele

) Die Scheidung meiner Eltern, war ned einfach für mich und hat mich geprägt und vll auch zu dem planenden und negativen denkenden Mensch gemacht der ich bin, aber ich wär dann nicht ich und wär vll nicht so früh fähig gewesen selbstständig zu sein. Ich hätte vll nicht die Ausbildung gemacht die ich nun habe sondern wär von meine Vater komplett verwöhnt worden und hät irgendwas gemacht.
oder
Als mein Ex damals schluss machte und ich dann tränen überstömt auf dem Sofa saß ne Stunde später, suchte ich mir selbst schon eine winzige positive Sache an meinem zerstörten Leben mit zukunftsängsten wo ich hin soll und wies weiter gehen soll. Das positive an der Trennung (das erste was mir einfiel, später folgten sehr sehr sehr viel mehr): Ich konnte wieder kochen was ich wollte! -denn er war total haglich, jammerte immer am essen, und aß am liebsten kartoffeln und Nudeln mit Käsesose; gemüse und Obst verweigerte er und auch Fleisch wollte er ned wirklich
Diese tatsache wieder das kochen zu können was man wollte und die fülle die einem wieder offenstand brachte mich sogar zum Lachen in dieser komplett verzweifelten Situation und ich konnte weiter denken.
Ich hab von meinem Neurologen eine Karte bekommen wo er auf die Rückseite eine HP aufschrieb wo ich mich über Psychotherapie erkundigen kann. Da stehen auch verschiedene Leute drauf.
www.psyoline.atund wie das mit GKK und so abläuft findest dort auch.
Selbst bin ich nicht zu einer Psychotherapeutin gegangen da die depressionen besser wurden seit dem ich von der Arbeit zu Hause bin und es gut bewältigt habe einsweilen mit dem Denken es im Griff zu haben. Aber die Karte hab ich mir behalten für den fall falls wieder schlimmer wird und das ich dann dort anrufen kann mit einen termin machen.