Also ich habe dazu folgende Meinung.
Hände hoch wem aufräumen wirklich spaß macht....
Ich glaube keinem so wirklich.
Nicht das Ihr mich falsch versteht, ich war und bin immer ein sehr ordentlicher Mensch und verfolge immer die Devise "gleich aufräumen, dann ist es leichter". Der Unterschied ist glaube ich nur der, wie man im Chaos leben will oder kann.
Manche sind halt zu faul zum aufräumen und nehmen dafür in Kauf, dass sie nicht vom Boden essen können solange bis alle Teller und alle Kleider dreckig sind

Um aber nicht zu arg abzuschweifen komme ich noch kurz auf die Kinderzeit zurück.
Es ist glaube ich wichtig erstmal zu sehen ob das Kind von alleine aufräumt oder nicht, dann wie schon oben angeprochen Systeme zu schaffen die das Aufräumen erleichtern, sprich alles hat seinen Platz, eine beschriftet oder bebilderte Box an die die Kinder auch selbstständig herankommen.
Weiters ist das anbieten der Unterstützung natürlich essentiell da manche Kinder überfordert sind und es dann gleich lassen.
Aktionen wie Spiezeug wegwerfen androhen und dann auch durchziehen sind als letzte Maßnahme sicher gut, wenn sie knallhart und einmalig durchgeführt werden. Aber das Aufräumen jedesmal mit stetigem Druck zu erwingen ist eher destruktiv und führt schnell zur Resignation.
grüße
Lucas