von marastar am Fr 13. Jan 2012, 14:42
Ich versteh nicht, warum mein blödes Handy meinen Post nicht geschrieben hat...aber was solls, dann eben nochmal.
1. Danke Lady Delish fürs Ausbessern *g*
2. Ich seh die ganze Sache etwas zwiespältig.
Natürlich soll ein Kind bei seiner Mutter sein, gibt nichts Wichtigeres, aber ein Gefängnis ist einfach keine gute Umgebung für ein Baby/Kind und da gehört ein Kind meiner Meinung nach einfach nicht hin.
Ich frage mich, obs aber net möglich gewesen wäre, wenn sie das Kind unter Aufsicht hätte behüten, umsorgen, stillen etc. dürfen. Zumindest für ein paar Wochen...sicher wäre dann die Trennung erst recht schwer und unmenschlich geworden, für beide nämlich.
Wenn aber gewollt wird, dass das Kind von ihr fern bleibt, dann dürfens das Kind zum Vater auch nicht geben, denn der will diese Frau heiraten und dann ist das Kind erst wieder bei der Mutter. Da hättens ihr das Kind gar nicht erst wegnehmen dürfen, hätte alles keinen Sinn dann und sie hätten Kind und Mutter den Trennungsschmerz sparen können, finde ich. Nur weiß man ja sowas net vorher.
Da wäre eine Adoption das Beste gewesen.
Wenn einmal die Hemmschwelle, einen Menschen zu töten, überschritten worden ist, dann neigt man schnell zu anderen Straftaten oder zu Wiederholungen. Nicht umsonst werden solche Menschen weg/eingesperrt und von ALLEM ferngehalten. Es gibt aber auch genug depressive Mütter die ihre Kinder ertränkt, erstickt usw. haben, auch wenn diese vorher niemanden getötet haben. Aber wer weiß, ob sie nicht auch unter einer Depression gelitten hätte und dann auch so gehandelt hätte.
Man kann leider nicht in einen Menschen hineinsehen.
Es ist halt schwierig zu beurteilen und wie mans auch macht, es gibt immer was zu bemängeln.
Bleibt das Kind bei ihr, schreien alle:"Nehmts der Mörderin das Kind weg!"
Nimmt man ihr den Buam weg, schreien alle:"Ein Kind soll bei der Mutter bleiben!"
Liebe Grüße, von Mara und Luis!



die menschen die am meisten leiden sind diejenigen, die nicht wissen was sie wollen