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AK Umfrage - Kinderbetreuung: Zu wenig, zu teuer - Eure Meinung?

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    AK Umfrage - Kinderbetreuung: Zu wenig, zu teuer - Eure Meinung?

    Aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer.. finde ich erschreckend ..



    Eine Umfrage hat nun ergeben, dass gerade einmal fünf Prozent aller Eltern ihre Kinder im Vorschulalter betreuen können, obwohl sie einen Vollzeit Job haben.

    Drei Viertel hingegen gaben bei der Umfrage an, dass die Betreuungskosten nur sehr schwer zu finanzieren seien. Die Umfrage hat nun ergeben, was im Vorfeld nur als Gerücht abgestempelt wurde: Die Betreuungskosten für die Kinder sind eindeutig zu hoch.

    Bernadette Pöcheim von der Arbeiterkammer will Veränderung

    Das Meinungsforschungsinstitut bmm hat mit seiner Umfrage sehr wohl vielen Eltern aus dem Herzen gesprochen. Auch der Frauenreferentin der AK, Bernadette Pöcheim, wurde mit der Umfrage bestätigt, was sie seit geraumer Zeit gefordert hat: Die Errichtung von mehr Kinderbetreuungsplätzen, welche auch flexible Offenhaltezeiten aufweisen. Denn Pöcheim gab sehr wohl zu bedenken, dass die - von den Politikern viel zitierte Vereinbarkeit von Beruf und Familie - sehr wohl anders aussehe. Das derzeitige System sei sehr wohl "äußerst familienfeindlich".

    Über 75 Prozent finden die Betreuungskosten zu hoch

    Auch seien die Kosten für eine Betreuung zu hoch. Denn rund 76,4 Prozent gaben in der Umfrage bekannt, dass die Aufwendungen nur sehr schwer zu finanzieren seien. Aus diesem Grund hat die Arbeiterkammer auch in einer Aussendung den kostenlosen Kindergartenbesuch ab dem vierten Lebensjahr gefordert. Aber Pöcheim verweist zudem auch auf den Bildungsaspekt des Kindergartens. Denn der Kindergarten ist nicht "eine Betreuungseinrichtung, sondern auch eine Bildungseinrichtung für die Kleinen", so die Frauenreferentin der AK. Aus diesem Grund muss sich auch der Stellenwert der Betreuungseinrichtugen ändern.

    Familienbeihilfe erhöhen - steuerliche Absetzbarkeit streichen

    Informiert über diverse finanzielle Unterstützungen sind - laut der Umfrage - etwas mehr als die Hälfte aller Befragten. Nur 24 Prozent hingegen wissen, dass man die Betreuungskosten steuerlich absetzen kann. Das bedeutet für Pöcheim weiters, dass der Absetzbetrag und die Steuerfreibeträge gestrichen werden sollen. Dafür soll die Familienbeihilfe deutlich erhöht werden. Denn Pöcheim ist überzeugt, dass der Steuerabsetzbetrag vor allem für schlechter Verdiendende nichts bringt. Eine erhöhte Beihilfe sei aber für jeden ein finanzieller Erfolg. Zudem kritisierte Pöcheim auch den Informationsfluss und kritisiert die Tatsache, dass gerade einmal 24 Prozent über die Steuerabsetzbarkeit Bescheid wissen - das bedeute, dass 76 Prozent über diese Möglichkeit nicht informiert wurden.

    #2
    Hallo,
    Ja, die AK hat immer wieder augen-öfnende Studien.. leider immer wieder in die eher negative Richtung.
    Ich persönlich muss auch sagen, dass die Kosten für die Kinderbetreuung viel zu hoch geworden sind. Wenn man das mal durchrechnet, macht das einen großen Teil von unserem Haushaltsbudget aus.

    Aber generell, in vielen Bereichen die für Eltern oft notwendig sind, sind die Kosten viel zu hoch!

    Ich finde, dass die Politik hier endlich eingreifen sollte, immerhin geht es hier um die Zukunft von Österreich und diese sollte ohne Überlegungen gefördert werden.

    LG, Judith

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