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Was kann man tun bei innerer Unruhe? Erfahrungen gesucht

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    Was kann man tun bei innerer Unruhe? Erfahrungen gesucht

    Es ist schwer das Gefühl zu beschreiben, innere Unruhe trifft es glaube ich am besten. Mich beschäftigt gerade eine ständige Nervosität, ein Zustand in dem ich die ganze Zeit über Dinge nachdenken muss und nicht zur Ruhe komme. Meine Gedanken drehen sich nur um irgendwelche Probleme und ich kann nicht mehr richtig zur Ruhe kommen. Kennt so ein Gefühl jemand? Was könnte mir in dieser Situation helfen, was kann man tun bei so einer inneren Unruhe, die einem nicht abschalten lässt? Wäre sehr dankbar für ein paar Tipps.

    #2
    Ohje, das klingt nicht schön. Kannst du mit dem Begriff mental load was anfangen? Wenn nicht, könntest du mal in die Richtung recherchieren. Mich belastet das auch öfter, dass ich das Gefühl habe das Leben mehrerer Personen komplett managen zu müssen und tausend Dinge gleichzeitig im Kopf zu haben. Kindergeburtstage, Zahnarzttermine, die Waschmaschine, die noch aufgehängt werden muss, Elternabende, Wocheneinkauf und so weiter. Ist ein Fass ohne Boden. Falls es das bei dir ist, kann ich dir nur den Tipp geben Aufgaben fair zu verteilen und uns helfen auch gemeinsam geführte Listen und Kalender. Ansonsten kann ich dir nur raten dir auch bewusst Zeit nur für dich zu nehmen. Nicht um Gedanken zu Wälzen, sondern um dir Gutes zu tun. Gute Erfahrungen habe ich auch mit Passedan zur Unterstützung von Innen gemacht. Hilft beim Gegensteuern, bis man wirklich wieder abschalten kann, dauert es aber meistens ein bisschen, man darf nicht erwarten, dass das direkt auf Knopfdruck geht.

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      #3
      Den Begriff habe ich bis jetzt noch nicht gehört. Werde mich mal schlau machen was das heißt Die Dinge muss ich auch machen, normal ist das auch kein Problem. Dann gibt es aber so Phasen, da denke ich dann nur mehr an die Sachen. Das belastet mich. Danke ich werde mir deinen Tipp mal anschauen. Wie lange muss man das denn leicht einnehmen? Ich denke es wäre wichtig mit der Situation anders umzugehen. Dafür wird es wohl auch eine andere Einstellung benötigen. Wie du schon sagst, aufteilen und delegieren. Aber bei mir bin ich mir eben sicher, ich mache die Arbeit wirklich.

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        #4
        Ist auch eher so eine Art Modebegriff, aber bei Texten die man dazu findet, ist schon auch öfter was Brauchbares mit dabei. Man muss halt immer herauspicken, was zu einem selbst und dem eigenen Leben passt und was man sich eher nicht zu Herzen nehmen möchte. Aber nur wenn man regelmäßig reflektiert, kann man auch Baustellen entdecken und bearbeiten. Wenn du deinen Alltag normalerweise gut im Griff hast und jetzt nicht, wird es wohl einen Auslöser dafür geben? Oder ist dir alles langsam, aber doch konstant über den Kopf gewachsen und zu viel geworden? Passedan kann dir, denke ich, schon helfen da eine Umkehr in Gang zu setzen. Einnehmen muss man das nicht, aber man kann. Und ich finde es hilfreich. Bei mir hat sich die Wirkung schon nach wenigen Tagen gezeigt, man sollte dann aber eine Weile dabei bleiben. Macht nicht abhängig und man kann es auch länger einnehmen, wenn man Bedarf hat. Dass mal Delegieren lernen muss, ist eh klar. Fällt mir auch nicht immer leicht. Weil man dann auch mal aushalten muss, wenn der andere Sachen nicht oder erst viel später macht, als man das selbst machen würde. Klo putzen ist bei uns so ein Streitpunkt. Mein Mann hält das sehr selten für notwendig, gerade mit Kindern finde ich eine gewisse Hygiene aber nicht verhandelbar...

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          #5
          Den einen Auslöser gibt es meiner Meinung nach nicht, ist eher konstant über die Zeit gereift. Hat sich eben alles so ergeben. Nicht, dass ich da nicht auch daran Schuld wäre, zum Teil habe ich auch vieles einfach geschehen lassen und nur zugesehen. Da hätte ich früher reagieren sollen und schon früher gegensteuern müssen. Ist mir jetzt schon klar. Aber wenn der Chef eben fragt, ob ich eine Arbeit erledigen kann, dann habe ich eben ja gesagt, obwohl ich da eben schon am Limit war. Dann hat man den ganzen Stress in der Arbeit, nimmt ihn dann auch nach Hause mit und dann geht es eben los. Ich nehme Passedan jetzt seit gut einer Woche. Bin da noch geduldig und werde das auch über längere Zeit einnehmen wie du es vorgeschlagen hast. Ich möchte aber definitiv noch mehr ändern. So in Richtung Entspannungsübungen oder aber auch mehr Sport. Mal schauen was mir da mehr hilft. Ich bin da aber jetzt auch viel offener und sage was bei mir ansteht. Wenn es eben zu viel ist, dann sage ich das auch. Egal jetzt ob bei der Arbeit oder zu Hause. Denke Freunde und Verwandte haben das jetzt auch verstanden und achten da schon mehr darauf.

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            #6
            Gut, dass du erkannt hast, dass du verschiedene Aspekte ändern musst. So, wie du dich liest, bist du auf einem guten Weg. Geht es dir denn inzwischen schon merklich besser? Neben Entspannungsübungen würde ich dir raten auch was für dein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu tun. Wenn man nicht Nein sagen kann, hat das manchmal auch etwas damit zu tun, dass man sich unterbewusst wertgeschätzt fühlt, wenn man für Aufgaben ausgewählt wird. Dass du damit aber nicht nur an deine Grenzen gehst, sondern darüber hinaus, hast du ja inzwischen selbst bemerkt. Das hält keiner auf Dauer durch und wenn innere Unruhe zu einem ständigen Begleiter wird, ist es das echt nicht wert und die Arbeit, die man abliefert, wird auch nicht besser. Du bist auch dann gut und wertvoll im Job, wenn du deine Grenzen aufzeigst und wahrst! Aber gut, dass du im privaten Umfeld schon auf Unterstützung stößt!

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              #7
              Ja, mittlerweile geht es mir schon besser und ich glaube es geht auch weiterhin bergauf. Ich sage mittlerweile auch nicht gleich zu allem Ja. Am Anfang hat man mich sogar gefragt ob mit mir alles stimmt weil ich sonst ja alles machen würde. Denke da hat man sich auch einfach auf mich verlassen. Ich habe dann einfach gesagt, die Arbeit soll man mal auf alle aufteilen. Bis jetzt wird das so akzeptiert. Dadurch fällt schon mal was weg auch wenn ich dann oft auf die Arbeit warte und hoffe die Arbeit wird dann erledigt. Ich habe dann gleich mehr umgestellt. Mache jetzt mehr Sport, achte auf meine Ernährung, ich habe begonnen mir jeden Tag eine Folge meiner Serie anzusehen, nehme Passedan regelmäßig, mache Entspannungsübungen und habe mir schon einige Videos zu Atemübungen angesehen und mach da auch einiges nach. Ich denke wenn man da konsequent dabei bleibt, bekommt man es auch wieder in den Griff. Das muss sich halt auch erst alles einspielen, dann läuft es aber und mittlerweile macht es mir auch Spaß. Danke für deine Tipps.

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                #8
                Hallo, ich kenn das Gefühl das du beschreibst auch manchmal ganz stark... Was ich dann immer mache ist, wie du auch kurz beschreibst, dass du damit angefangen hast, Sport draußen und Yoga. Hab mir vorgenommen jedes Wochenende raus zu gehen und Sport zu machen. Das hilft mir enorm, sowohl die Frischluft, als auch die Bewegung und die Natur. Das hab ich jetzt auch wirklich ziemlich gut geschafft seit dem Sommer eigentlich schon... Wenn ichs unter der Woche nicht viel raus schaffe, dann mach ich Yoga und kurze Meditationen, das tut auch gut Hat die Umstellung bei dir anhaltend geholfen?

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                  #9
                  Ja ich denke man muss sich da aufraffen. Das ist wohl die größte Hürde. All die Maßnahmen zur Routine zu machen. Wenn man dann mal drinnen ist, geht es. Einiges macht mehr Spaß, einiges macht man eben weil man dann auch langsam eine Verbesserung spürt. Bei mir ist es dann auch so, dass der Ehrgeiz geweckt ist. Dann will man mehr, noch mehr verändern und besser werden in dem, was man tut. Mir schon klar, dass ich nicht jede Entspannungsübung 100% korrekt ausführe aber solange es hilft, passt doch alles. Ich denke man glaubt auch anfangs gar nicht wie ein paar kleine Maßnahmen eine Verbesserung herbeiführen können. Bin aber auch davon überzeugt, dass da viele kleine Schritte sehr viel bringen. Also man sollte da nicht nur eine Option wählen sondern viele miteinander kombinieren. Ja mittlerweile hilft es mir sehr. All die Maßnahmen sind schon zu einer Routine geworden und ich zieh das weiterhin durch. Ich würde schon sagen, dass mir all das geholfen hat. Ich merke da schon eine Veränderung. Ein wenig Angst habe ich, dass wenn ich da zurückfahre ich wieder an den Punkt komme wo es zum Problem wird. Ich denke also ich werde nicht ganz aufhören sondern immer wieder einige Übungen machen damit es nicht so weit kommt.

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                    #10
                    Das ist schön zu hören! Die Angst brauchst du denke ich nicht haben, aber nicht mit allem gleichzeitig aufzuhören ist natürlich gut. Ich würde es auch nicht so als Überbrückung sehen, sodass du irgendwann aufhörst, sondern eher als neue Lebenseinstellung. Und solltest du doch einmal an den Punkt kommen, dass du dich wieder so fühlst, dann denk daran, dass du es schon einmal da raus geschafft hast Das macht dich stark!

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                      #11
                      Zynober, das freut mich zu lesen, dass du mit den von dir gesetzten Maßnahmen und auch mit der Einnahme von Passedan gut klarkommst und mit diesem Ansatz gute Erfahrungen machst! Ich denke auch nicht, dass man immer alles in Perfektion durchführen muss. Darum geht es ja letzten Endes auch nicht, sondern darum etwas zu finden, das man auch langfristig beibehalten kann. So dass es, wie du schreibst, im besten Fall zu einer Routine wird. Permanent gleich zu schauen, dass die innere Unruhe nicht auftritt oder nicht zu viel wird, ist natürlich wichtig. Aber ich glaube, dass es vollkommen normal ist, dass es im Leben immer mal wieder Aufs und Abgs gibt. Von dieser Tatsache sollte man sich aber nicht hemmen lassen. Natürlich sind nicht alle Veränderungen direkt positiv, aber man kann auch aus Tiefschlägen oft positive Entwicklungen mitnehmen. So, wie du es jetzt geschafft hast deinen Zustand zu überwinden. Ich denke MrsMama hat Recht damit, dass einen sowas auch stärken kann! Alles Gute dir!

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                        #12
                        Meine Oma hat mir bei sowas Ingwer empfohlen

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