Auch wenn bereits drei Viertel aller Skifahrer einen Helm benutzen und die Kopfverletzungen drastisch abgenommen haben, hätten mehr dieser Verletzungen verhindert werden können. Denn es kommt sehr wohl auch darauf an, welche Art von Helm getragen wird.
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Vor allem bei Kindern ist es wichtig, dass genau darauf geachtet wird, welcher Skihelm gekauft wird. Aus diesem Grund sollten einige Dinge berücksichtigt werden, wenn ein Kinderhelm gekauft werden soll.
Verletzungen können verhindert werden
Gehirnerschütterungen, Schürfwunden am Kopf oder auch Brüche im Gesichts- und Kopfbereich können mit einem passenden Helm verhindert werden. Vor allem Kinder müssen einen Helm tragen.
Das hat den Grund, weil diese auf Grund ihrer Körpergröße übersehen werden können und somit schwere Kopfverletzungen möglich sind. Doch nicht nur Kinder, für die – länderspezifisch – eine Helmpflicht besteht, sollten Helme tragen. Ein Helm kann auch für einen erwachsenen Skifahrer lebensrettend sein. Für Kinder ist es das auf jeden Fall – denn wenn das Kind keinen Helm trägt, muss es auf der Skipiste erst gesucht werden – weil man es gar nicht sieht.

Es gibt einige Helmhersteller, die bereits von einem enormen Zulauf berichtet haben. Vor allem seit dem prominenten Unfall des Ministerpräsidenten Dieter Althaus hätten sich die Helmverkäufe verfünffacht.
Tipps und Tricks für den Helmkauf
Wer für sein Kind einen Skihelm kauft, der sollte darauf achten, dass der Helm bequem sitzt. Das Kind sollte den Kopf schütteln – der Helm muss bequem sitzen, aber nicht wackeln. Ebenfalls muss der Innenraum ausreichend belüftet sein und das Innenmittel sollte herausnehmbar sein (hygienische Gründe).
Mit den Ohrenpolstern sollte zwar eine Sicherheit gegeben sein, jedoch muss das Kind noch einwandfrei Hören können und keine Beeinträchtigung erfahren. Ebenfalls muss darauf geachtet werden, ob die Norm EN 1077 eingehalten wurde (Kennzeichnung), dann handelt es sich um einen Helm, der die europäischen Sicherheitsanforderungen erfüllt hat. Ebenfalls sollte man beim Kauf des Helms Sonnenbrillen oder Schneebrillen mit dabei haben, um diese gemeinsam mit dem Helm zu testen. Nur so ist es möglich, dass man beim Kind überprüfen kann, ob der Gesichtsausschnitt des Helms nicht zu klein ist.
Die besten Skihelme für Kinder
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Wenn der Helm beschädigt wurde
Sollte das Kind einen Sturz bauen und der Helm dementsprechend beschädigt werden, darf dieser nicht mehr getragen werden. Denn beschädigte Helme können die Sicherheit zu 100% nicht mehr gewährleisten, sodass oftmals auch ein Sicherheitsrisiko besteht.
Feine Risse können sehr wohl bei einem neuerlichen Sturz dafür sorgen, dass der Helm bricht und durch diesen Bruch Verletzungen hervorgerufen werden. Ebenfalls ist es ratsam, dass der Kinderhelm Jahr für Jahr – auf Grund der unterschiedlichen Größe – überprüft und neu gekauft wird. Ein Helm, der zu klein ist, sollte nicht aufgesetzt werden. Ebenfalls ist es nicht ratsam, wenn ein Kind einen Helm bekommt, der ihm erst in zwei Jahren so richtig passen wird.
Nicht überall sind die Gesetze gleich
Eine Helmpflicht gibt es weder in Deutschland, noch in der Schweiz oder in Frankreich oder den USA. In Schweden und Kanada gibt es ebenfalls keine Helmpflicht, wobei in Schweden beispielsweise Kinder ohne einen Skihelm nicht mit dem Skilift befördert werden.
In Österreich, Slowenien und Kroatien gibt es sehr wohl eine Helmpflicht für Kinder, welche das 15jährige Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In Italien gilt die Helmpflicht für skifahrende Kinder bis zum 14. Lebensjahr. Im Bundesland Niederösterreich (Österreich) herrscht sogar eine Helmpflicht für Erwachsene. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass nicht nur das Kind einen passenden Helm trägt, sondern auch Erwachsene mit einem Skihelm ausgestattet sind. So ist man auf der sicheren Seite und entgeht – wie in Italien – Bußgeldstrafen in der Höhe von 200 Euro.
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