Das Windelnwechseln gehört ebenso zur Babypflege wie die Nahrungsaufnahme und der Körperkontakt. Was vor allem beim ersten Kind anfangs vielleicht noch etwas Übung braucht, wird für Eltern schnell zur täglichen Routine.
Auch wenn es manchmal wirklich zeitraubend sein kann, dem Wickeln sollten Eltern immer die nötige Aufmerksamkeit schenken. Vor allem mit der Einführung der Beikost bekommt das Verdauungssystem des Babys nämlich eine ganze Menge zu tun. Die richtige Windelhygiene kann dabei eine große Unterstützung sein. Ein gesunder Po trägt nämlich erheblich dazu bei, dass Babys sich in ihrer Haut rundum wohlfühlen können.

Wickeln ist doch kinderleicht – oder?
Sieht man geübten Müttern und Vätern beim Wickeln zu, scheint alles ganz einfach zu sein, geradezu kinderleicht. Tatsächlich ist das Wechseln der Windeln keine Zauberei, aber ein paar Kniffe sollten doch berücksichtigt werden, damit alles sauber, trocken und gesund bleibt. Dabei gibt es durchaus unterschiedliche Herangehensweisen an dieses eigentlich doch ganz eindeutige Thema. Wickeln ist nämlich nicht gleich Wickeln.
Schon bei der Wahl der richtigen Windeln scheiden sich die Geister. War es für die Generation unserer Großelter noch unumgänglich, Stoffwindeln zu benutzen, haben unsere Eltern dankbar auf die neu entwickelten Wegwerfwindeln zurückgegriffen, die inzwischen auf dem Markt waren. Die heutige Generation junger Eltern hat nun die Qual der Wahl und die Meinungen zum Thema Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln werden durchaus kontrovers diskutiert. Beide Produkte haben ihre Vor- und Nachteile und so bleibt es letztendlich eine individuelle Entscheidung der Familie, auf welches Wickelkonzept sie sich verlassen möchte.
Auch bei den Reinigungs- und Pflegeprodukten, die beim Wechseln der Windeln zum Einsatz kommen können, gibt es unterschiedlichste Produkte und Empfehlungen. Hebammen, Kinderärzte und erfahrene Mütter stehen jungen Eltern gerne mit ihrem Wissen und Erfahrungspotential zur Seite, doch die Ratschläge sind nicht immer einheitlich. Vielfach hilft nur eines: Ausprobieren, was im eigenen Familienalltag am besten funktioniert und vor allem, was Babys Po besonders gut tut. Meist zeigt sich schon innerhalb der ersten Wochen, welche Wickeltechnik und welche Utensilien in den nächsten rund 36 Monaten den Alltag in Windeln begleiten werden.
Wichtige Utensilien rund ums Wickeln
Ohne ein paar wichtige Hilfsmittel geht es beim Wickeln nicht. Junge Eltern wissen, wie wertvoll eine gute Wickelausstattung sein kann. Aber was ist wirklich nützlich und welche Wickelutensilien sind eher nettes Beiwerk? Die Wickelstation unter der Lupe:
1. Der Wickeltisch
Ein guter Wickeltisch ist in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes Gold wert. Besonders elternfreundliche Modelle erlauben es, die Windeln in einer rückenschonenden Position zu wechseln und bieten außerdem reichlich Stauraum und praktische Fächer, um alle wichtigen Utensilien jederzeit griffbereit zu haben.
- ⭐⭐⭐⭐⭐ PRAKTISCH: Vervollkommnen Sie Ihre elterlichen Aufgaben mit diesem Wickeltisch, der das Wechseln von Windeln zu einem sicheren, komfortablen und schnellen Prozess macht
- ⭐⭐⭐⭐⭐ GROßE ABLAGE: Dieses Wickelregal bietet ausreichend Platz, um alle notwendigen Babypflegeutensilien schnell zur Hand zu haben
- ⭐⭐⭐⭐⭐ MERKMALE: Neben dem Wickelaufsatz auf der Oberseite verfügt unsere Wickelkommode über drei geräumige Schubladen und drei offene Fächer
- ⭐⭐⭐⭐⭐ WICHTIG: Achten Sie darauf, die passende Wickelauflage zu kaufen, da die Wickelfläche dieser Babykommode 86 x 70 cm misst
- ⭐⭐⭐⭐⭐ WICKELEINHEIT: Diese Wickelkommode hat eine Höhe von 95 cm, die Ihnen ermöglicht, Ihrem Baby die Windeln zu wechseln, ohne dass Sie sich dabei ständig bücken müssen, was Ihre Knie und Ihren Rücken schont
Der Wickeltisch sollte in der Höhe so gewählt werden, dass idealerweise beide Elternteile in einer bequemen Haltung wickeln können. Besteht ein deutlicher Größenunterschied, sollte der Wickeltisch an den Elternteil angepasst werden, der häufiger mit dem Wechseln der Windeln betraut ist.
Um die Sicherheit des Babys zu garantieren, sollte der Wickeltisch an den Seiten und am Kopfende einen mehrere Zentimeter hohen Rand haben, der das Sturzrisiko des Babys verringert. Außerdem ist es wichtig, den Wickeltisch an einem warmen Ort aufzustellen, an dem das Baby niemals der Zugluft ausgesetzt ist.
2. Die Wickelunterlage
Es gibt spezielle Auflagen für den Wickeltisch, die dafür sorgen, dass das Baby beim Windelnwechseln bequem und sicher liegt. Wickeltischauflagen gibt es in verschiedenen Varianten. In der Regel bestehen sie aus einem gefütterten Kissen, das an die Auflagefläche des Wickeltisches angepasst ist. Die Seitenränder und das Kopfende einer guten Wickeltischauflage sollten noch einmal separat abgesetzt sein, damit oben und an den Seiten eine kleine Vertiefung entsteht. So liegt das Baby auf der Unterlage sicher und kann nicht so leicht herunterrollen.
- WICKELN WIE AUF WOLKEN: Besonders weich, besonders bequem – unsere Wickelunterlagen machen jeden Windelwechsel zu einem entspannten Moment, ob zuhause oder unterwegs. Der dreilagige Aufbau aus schützender Unterseite, saugstarkem Zellstoffkern und weicher Oberlage sorgt für zuverlässige Flüssigkeitsaufnahme, eine trockene Oberfläche und ein wohliges Gefühl für Deinen kleinen Entdecker.
- HERRLICH HYGIENISCH, IMMER & ÜBERALL: Ob im Kinderzimmer, Café oder auf Reisen – unsere Wickelunterlagen bieten Dir und Deinem kleinen Entdecker einen sauberen, geschützten Wickelplatz, wo immer Ihr ihn braucht.
- PRAKTISCH & IMMER DABEI: So leicht, dass sie in jede Tasche passt – kompakt, schnell entfaltet und immer einsatzbereit für Wickelmomente unterwegs.
- WUNDERBAR WIEDERVERWENDBAR: Mehr als einmal bereit! Unsere Wickelunterlagen lassen sich mehrfach verwenden und bleiben dabei weich und bequem – für viele kleine Alltagsabenteuer.
- SANFT ZUR HAUT: Frei von Parfümen und dermatologisch getestet – wie alle LILLYDOO Produkte. Für ein gutes Gefühl ab dem ersten Tag.
Wickeltischauflagen sind im Handel mit einem Stoff- oder Plastikbezug erhältlich. Hier sollten Eltern vor allem eine praktische Wahl treffen. Stoffbezüge sind für Babys Haut angenehmer, allerdings muss auch bei jeder kleineren oder größeren Verschmutzung die gesamte Unterlage gereinigt werden. Praktischer und gleichzeitig hygienischer sind Wickelunterlagen aus Plastik, die sich jederzeit rasch reinigen lassen. Damit das Baby sich auf dem Wickeltisch trotzdem rundum wohlfühlen kann, ist es möglich, beim Wickeln ein weiches Handtuch oder eine Wickelunterlagen zum Wegwerfen unterzulegen. Das Handtuch lässt sich im Falle einer Verschmutzung problemlos waschen. Die Wickelunterlage kann nach einigen Tagen entsorgt und durch eine neue ersetzt werden. So bleibt der Wickeltisch immer hygienisch sauber.
3. Der Windeleimer
Ist Babys Po wieder frisch, bleibt die Frage, wohin mit der gebrauchten Windel. Ein Nachteil von Wegwerfwindeln liegt in der großen Menge an Abfall, für den sie in Babys ersten Lebensjahren sorgen. Gebrauchte Windeln sollten hygienisch und geruchsdicht entsorgt werden. In Babyfachmärkten werden verschiedene Modelle von Windeleimern angeboten, die Eltern wieder einmal vor die Qual der Wahl stellen.
- Optimaler Geruch Schutz Dank luftundurchlässigen - Schichtigen Folienschlauch mit Geruchsbarriere
- Extra großes Fassungsvermögen erspart den häufigen Gang zur Mülltonne
- Rückenfreundliche Höhe
- Umweltschonend durch geringen Folienverbrauch
Grundsätzlich gilt es zu entscheiden, ob eine handelsübliche Abfalltonne angeschafft werden soll oder doch lieber ein spezieller Windeleimer oder ein so genannter Windeltwister. Auch hier haben alle Varianten ihre Vor- und Nachteile. Wichtig ist vor allem, dass das gewählte Modell praktisch zu handhaben ist und sich sicher und dicht verschließen lässt. Nur so lässt sich vermeiden, dass unangenehme Gerüche austreten oder ältere Kinder den Windeleimer wieder öffnen.
Nicht zuletzt ist es auch eine Kostenfrage, welcher Windeleimer der richtige ist. Während einige Modelle mit hohen Anschaffungskosten abschrecken können verursachen andere hohe laufende Kosten, da zum Beispiel spezielle Einsätze oder Abfalltüten benötigt werden. Worauf es beim Kauf ankommt und was ein Windeleimer wirklich bringt, zeigt Elterngeld.de.
4. Die Wärmelampe
Wärmelampen sind spezielle Heizstrahler, die über dem Wickeltisch angebracht werden. Sie lassen sich nach Bedarf ein- und ausschalten und spenden dem Baby während des Wickelns zusätzliche Wärme. Die Anschaffung einer Wärmelampe kann durchaus sinnvoll sein, ist aber nicht immer erforderlich.
- SOFORTIGE WÄRME: Der EasyHeat Flex Wärmestrahler hilft Unterkühlungen zu vermeiden und spendet Deinem Baby sofort Wärme auf dem Wickeltisch. Nach dem Baden beugt unser Standheizstrahler damit effektiv Erkältungen vor.
- OPTIMIERTE WÄRMEVERTEILUNG: Unser Heizlüfter sorgt für eine gleichmäßige Wärmestrahlung und Temperaturverteilung auf dem Wickeltisch, und das teilgeprüft nach Medizinstandard*. Die Leistung wurde dabei ideal auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt.
- KOMPAKTES DESIGN: Dank seiner besonders platzsparende Bauweise (nur 46cm breit) ist dieser Wickeltischstrahler auch für kleine Räume geeignet - und mit einer Heizleistung von 500 W dennoch leistungsstark.
- MODULAR ANPASSBAR: Der Standfuß des Heizstrahlers ist modular und lässt sich so besonders dicht am Wickeltisch positionieren. Die Kipp-Abschaltung verleiht dem Wickeltisch-Heizstrahler dabei die notwendige Sicherheit
- EINFACH ZU BEDIENEN: Dank des praktischen Zugschalters lässt sich die Wärmelampe schnell und unkompliziert ein- und ausschalten. Die extra lange Schnur sorgt dafür, dass Du den Schalter immer leicht erreichst.
Eine gute Idee sind Wärmelampen, wenn der Wickeltisch in einem nicht beheizten Raum steht. Wickeln Eltern ihr Baby zum Beispiel im Schlafzimmer, das für eine angenehme Schlafatmosphäre kühl gehalten wird, ist eine Wärmelampe ratsam. Sie kann außerdem hilfreich sein, wenn ein Baby in der kalten Jahreszeit geboren wurde. Die zusätzliche Wärme kann dabei helfen, die Körperwärme konstant zu halten, bis das kindliche Immunsystem ausgereift ist.
Im Sommer oder in einem warmen Wickelraum ist der Einbau einer zusätzlichen Wärmelampe über dem Wickeltisch allerdings häufig nicht notwendig. Hier sollten Eltern auf ihr Bauchgefühl vertrauen und die Haut des Babys beim Wickeln immer wieder überprüfen. Sie Hände, Füße und vor allem der Nacken warm, geht es dem Baby gut und eine zusätzliche Wärmequelle ist nicht erforderlich.
Feuchttücher oder Wasser? Die Grundsatzfrage bei der Reinigung
Wenn es um die perfekte Reinigung zarter Babyhaut geht, gehen die Meinungen bei Eltern und Experten teils gravierend auseinander. Grundsätzlich gilt es, sich für die Verwendung praktischer und in vielen Ausführungen erhältlicher Feuchttücher oder für die Reinigung mit warmem Wasser zu entscheiden.
- MULTI-VORTEILSPACK: 18er-Packungen; 60 wasserbasierte Tücher pro Packung
- UNPARFÜMIERT: Parfümfreie, vorbefeuchtete Feuchttücher; enthalten 0% Parfüm, Parabene und Phenoxyethanol
- FÜR EMFPINDLICHE HAUT: Sanft formuliert und hypoallergen für die zarte Haut des Babys
- VIELSEITIG NUTZBAR: Für Hände, Gesicht und den Windelbereich
- BERUHIGENDE INHALTSSTOFFE: Feuchttücher aus 99,5 % natürlichen Inhaltsstoffen, pH-neutral
Feuchttücher enthalten in der Regel dermatologisch getestete und auf sensitive Babyhaut abgestimmte Reinigungszusätze und je nach Marke auch einen gewissen Anteil an Pflegelotion. Vor allem hartnäckigere Verschmutzungen lassen sich durch die Reinigungszusätze gut entfernen. Einige Experten warnen allerdings davor, dass selbst hautfreundlichste Inhaltsstoffe den empfindlichen Babypopo reizen oder austrocknen können. Die Folge kann eine unangenehme Windeldermatitis sein (siehe hierzu auch https://www.netdoktor.at/krankheit/windeldermatitis-7409). Eine hautschonende Alternative ist die tägliche Reinigung mit klarem Wasser und Einmalwaschlappen.
Welche Entscheidung die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie der empfindliche Babypopo auf die Reinigung reagiert. Zeigen sich nach der Verwendung von Feuchttüchern Rötungen oder kleine Pickelchen, ist die Haut irritiert und sollte in Zukunft lieber nur mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Feuchttücher eigenen sich aber auf jeden Fall als praktische Reinigungsalternative für unterwegs. Wird die Haut nur gelegentlich den darin enthaltenen Zusätzen ausgesetzt, kommen Irritationen meist nur selten vor. Lassen sich beim Reinigen mit klarem Wasser Stuhlreste nur schwer entfernen, kann ein hochwertiges Mandelöl verwendet werden, um Babys Popo zuverlässig zu säubern, ohne die Haut zu reizen oder auszutrocknen.
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