Hallo!
Ich bin neu hier, und bevor ich mich noch offiziell vorstelle (was ich aber nachholen werde), möchte ich gleich zu meinem ersten Problem kommen - ein Anruf meiner Frau hat es gerade wieder mal akut werden lassen.
Der Titel des Beitrags ist absichtlich provozierend aber wohl auch aus meiner momentanen Laune heraus entstanden.
Gestern bekam mein Sohn (3. Klasse Volksschule) einen Test zurück.
Er hat eine
NICHT EINDEUTIGE Testfrage (ich möcht nicht zu sehr ins Detail gehen - vielleicht bin ich ja paranoid

) eine richtige Antwort gegeben, aber nicht die, die die Lehrerin haben wollte. Sie hat ihm das als Fehler angerechnet und es gab einen Zweier statt einem Einser. Mein Sohn sprach sie heute darauf an und meinte, dass diese Antwort richtig ist und die Frage eben NICHT eindeutig ist - d.h. verschiedene Antworten richtig sein können. Reaktion der Lehrerin: "Du hast es ja gar nicht verstanden und willst Dich nur rausreden. Falsch ist falsch und jetzt wird nicht mehr diskutiert"
Tolle Reaktion! Samma in ana Diktatur?
Das ist doch - bitteschön - vollkommen unangemessen!
Doch so läuft es bei dieser Lehrerin immer: Diskussion unerwünscht, Kinder werden "runter gemacht" und wenn man sie darauf anspricht - das haben wir schon öfters getan - sind natürlich immer die Kinder 100% selber schuld und "dünn-häutig" und sollen sich nicht so anstellen.
Ich frage mich jetzt - ist ein weiteres Gespräch (das 3. oder 4. in diesem Schul-Jahr) überhaupt noch sinnvoll, oder sollen wr gleich zur Direktorin? Oder hat das auch keinen Sinn? Ombudsstelle? Momentan bin ich etwas ratlos.
Was haltet Ihr für sinnvoll?
Im Moment würde ich der Lehrerin ja am liebsten mal so richtig meine Meinung geigen - ist aber wohl auch nicht zielführend. Der Leidtragende ist sicher nur mein Sohn.
Danke und Grüße,
Claus