Die Volksschullehrerin - das Problem

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Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon Claus am Di 22. Jun 2010, 14:43

Hallo!

Ich bin neu hier, und bevor ich mich noch offiziell vorstelle (was ich aber nachholen werde), möchte ich gleich zu meinem ersten Problem kommen - ein Anruf meiner Frau hat es gerade wieder mal akut werden lassen.
Der Titel des Beitrags ist absichtlich provozierend aber wohl auch aus meiner momentanen Laune heraus entstanden.
Gestern bekam mein Sohn (3. Klasse Volksschule) einen Test zurück.

Er hat eine NICHT EINDEUTIGE Testfrage (ich möcht nicht zu sehr ins Detail gehen - vielleicht bin ich ja paranoid :wink: ) eine richtige Antwort gegeben, aber nicht die, die die Lehrerin haben wollte. Sie hat ihm das als Fehler angerechnet und es gab einen Zweier statt einem Einser. Mein Sohn sprach sie heute darauf an und meinte, dass diese Antwort richtig ist und die Frage eben NICHT eindeutig ist - d.h. verschiedene Antworten richtig sein können. Reaktion der Lehrerin: "Du hast es ja gar nicht verstanden und willst Dich nur rausreden. Falsch ist falsch und jetzt wird nicht mehr diskutiert"

Tolle Reaktion! Samma in ana Diktatur? :x
Das ist doch - bitteschön - vollkommen unangemessen!

Doch so läuft es bei dieser Lehrerin immer: Diskussion unerwünscht, Kinder werden "runter gemacht" und wenn man sie darauf anspricht - das haben wir schon öfters getan - sind natürlich immer die Kinder 100% selber schuld und "dünn-häutig" und sollen sich nicht so anstellen.

Ich frage mich jetzt - ist ein weiteres Gespräch (das 3. oder 4. in diesem Schul-Jahr) überhaupt noch sinnvoll, oder sollen wr gleich zur Direktorin? Oder hat das auch keinen Sinn? Ombudsstelle? Momentan bin ich etwas ratlos.

Was haltet Ihr für sinnvoll?

Im Moment würde ich der Lehrerin ja am liebsten mal so richtig meine Meinung geigen - ist aber wohl auch nicht zielführend. Der Leidtragende ist sicher nur mein Sohn.

Danke und Grüße,
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon khiaa am Di 22. Jun 2010, 14:50

was haben denn die anderen schüler für eine antwort gegeben?

ich würde mich vielleicht mit anderen eltern zamtun und nochmal zur lehrerin gehn und wenn das net hilft dann zum direktor.. also die elternsprecher hinschicken..
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon ladybird am Di 22. Jun 2010, 15:24

Ich denke, dass ein direktes und offenes Gespräch mit der Lehrerin die beste Möglichkeit wäre an dieses Problem heranzugehen. Versuch, auch wenn es schwer fällt, die negativen Emotionen die sich offensichtlich im Laufe des Schuljahres schon aufgestaut haben einmal bei Seite zu lassen und sachlich mit ihr zu sprechen.
Ich weiß das hört sich schwer an, aber es geht immerhin um das Wohl des Kindes.
Vielleicht war ihr gar nicht bewusst, was sie mit ihrer Antwort in deinem Kind ausgelöst hat. Ich denke sich "hintenrum" bei der Schulbehörde über sie zu beschweren löst eher noch stärkere Unmut aus, als das Problem aus der Welt zu schaffen und sollte wirklich erst der allerletzte Ausweg sein.
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon Mum1983 am Di 22. Jun 2010, 16:57

Erst noch einmal mit der Lehrerin reden und dann mit ihr zum Direktor !

( Und Bin da khiaa´s meinung, mit den anderen Eltern zusammen reden! )
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon Claus am Di 22. Jun 2010, 17:59

Die Eltern sind total zerstritten. Die meisten meinen: Besser nix sagen und durchtauchen. Der Elternvereinsvorsitzende ist zurückgetreten, nachdem man ihm vorgeworfen hat, er dränge sich in den Mittelpunkt (er hat die "unglaubliche Frechheit" besessen, auf zwei Ausflüge hintereinander als Aufsicht mitzugehen :roll: ). NachfolgerIn gibt es nicht.
Ehrlich gesagt, sich bei der Direktorin zu beschweren bringt eh nichts. Andere Eltern habe das gemacht und die meinte nur: Sie kann sich Ihre Lehrer auch nicht aussuchen. Danach haben sie Ihr Kind aus der Schule genommen.
Darüber denken wir auch schon nach. Aber gerade vor der 4. Klasse?
Wenn Gespräche etwas bringen würden... Wie gesagt, es gab allein in diesem Semester schon 4 Gespräche (habe gerade nachgesehen) mit der Lehrerin.
Die Situation ist total verfahren.
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon khiaa am Di 22. Jun 2010, 18:48

wenn es wirklich so schlimm ist würde ich darüber nachdenken die schule zu wechseln... ich mein wenn dein kind so eine lehrerin hat wird es ihn vielleicht auch nicht mehr so richtig freuen in die schule zu gehn..
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon Mum1983 am Di 22. Jun 2010, 18:54

Wo bisten du daheim???? hoffentlich nicht da wo ich wohn!! :)
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon Claus am Di 22. Jun 2010, 20:38

khiaa hat geschrieben:wenn es wirklich so schlimm ist würde ich darüber nachdenken die schule zu wechseln... ich mein wenn dein kind so eine lehrerin hat wird es ihn vielleicht auch nicht mehr so richtig freuen in die schule zu gehn..

Das ist leider schon so. Letztens meinte sie nach einem Test (er war so stolz ALLES richtig zu haben): "Wer alles richtig hat, hat eh geschummelt."
Das ist doch für eine Lehrerin inakzeptabel!
Ach ja, so was gibt's nur in Wien :wink:
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon khiaa am Di 22. Jun 2010, 22:07

ja ich kann dir nur raten wenn die lehrerin solche meldungen schiebt, entweder direkt zum stadtschulrat gehn oder schule wechseln!!! das is ja net normal!
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon Sura am Mi 23. Jun 2010, 00:01

Mein Vater ist auch wegen meines bruders wutenbrannt in die seine schule gegangen. Der grund war (er ist schon 4te klasse HS) das seine Englischlehrerin ihn heute für eine prüfung zwischen 2-3 für die endjahresnote geprüft hat. Die prüfung wäre aber nicht einmal nötig gewesen, da er auf die ganzen Schularbeiten im 2ten halbjahr nen 2er hatte und auch die restlichen vokabelprüfungen auf 1-3 hatte. Sie wollte ihm so und so nen 3 er geben weil sie meinte er ist nicht für ne höhere schule geeignet, aber nach nachdruck von meine eltern hat er die prüfung dann doch bekommen. Fakt war bei der prüfung dann das sie ihm jetzt meint berechtigt nen 3 er zu geben weil er um einen punkt den 2er versäumt hatte. Auf die frage meines burders ob er vllt changen auf die Klausel hätte, wo er auch mit dem 3er in eine höhere schule ohne prüfung kann, sagte sie ihm direkt ins gesicht das sie da keine weg sehe, und sie ihm damit noch keine gefallen täte weil er so und so zu blöd dafür wäre. (er hat aber fast nur einser, auser in zeichnen, wo er zufällig die gleiche lehrerin hat nen 3er)

Mein Vater hat mit der Direktorin gesprochen, die ihn dan auch verstanden hat warum er sich so aufregt, um die changen auf ne Klausel zu erhöhen, den da müssen alle lehrer abstimmen. Aber gegen den 3er in englisch kann ma ned viel tun... wircklich aufregen kann man sich nur bei der note 5, die ist zu beanstanden. Die anderen noten muss man fast akzeptieren, auch wenn der lehrer noch so blöd ist. Schulwechsel kann helfen, aber man kann in jeder schule das pech haben auf lehrer zu stoßen die einfach was gegen einem haben( musste ich selbst auch schon erleben) und leider kann man kaum was gegen sie unternähmen. Vllt versuchen mit dem Direktor zu sprechen, der kann da vllt noch was unternähmen bzw die Lehrerin mal daruf hinweisen das das nicht ok..
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon Honey_1990 am Mi 23. Jun 2010, 11:11

Naja, wenn die Direktorin da auch nichts macht kann man eine Beschwerde beim Landesschulrat(in Wien Stadtschulrat-keine Ahnung wie es dort heißt! ;)) einlegen... Dies hilft meistens! :wink:

Bei meinem Fall hat es geholfen, da meine Schule mir nicht einmal eine Chance geben wollte - obwohl es ausgemacht war, wie ich das machen werde.... (andere Geschichte)
Naja, meist hilft der Druck von oben mehr!
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon Claus am Do 24. Jun 2010, 17:24

Ach, es ist alles immer so kompliziert :roll:

Also, ich konnte leider nicht zur Lehrerin gehen, da ich beruflich wieder mal verhindert war. Also hat meine Frau mit ihr geredet - und die zwei sind wie Hund und Katz. Und natürlich war ja alles nur ein Missverständnis - meines Sohnes natürlich. Also alles eh wie immer.

Frust überall!!!!!!!!!!

Aber die schule wechseln? Wo sich mein Junior eh so schwer mit Veränderungen tut? Grad vor der 4. Klasse wo's drauf ankommt? Finde ich auch nicht gut.

Zum Glück sind bald Ferien.
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Re: Die Volksschullehrerin - das Problem

Beitragvon zuckerschnecke am Fr 11. Feb 2011, 13:33

hallo claus,

ich hatt auch mal ein problem mit einer lehrerin.

war zwar nicht wegen einem test, aber egel.

ich war so fuchsteufelswild, ich hätt ihr am liebsten eine gescheuert....aber wie du schon richtig schreibst - nicht zielführend und mein kind leidet dann.

ich habe mich mit dem elternvereinsobmann in verbindung gesetzt und er hat das geklärt. und jetzt ist es gut......
vielleicht probierst du das auch mal....


lg und alles gut
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