Pubertätsterror

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Pubertätsterror

Beitragvon mutti 26 am Fr 20. Feb 2009, 11:58

Meine Schwägerin ist ratlos und weiß sich nicht mehr zu helfen. Ihre 13-jährige Tochter ist ein wandelndes Terrorkommando! Sie hat mit ihren Launen alles im Griff, ist aggresiv und mag nichts und niemanden, sich am allerwenigsten. Wenn sie aus der Schule heimkommt, hoffen alle schon auf gute Laune, und sonst hat sie sicher was am Mittagessen auszusetzen. Sie war immer schon pummelig und wird immer noch "mehr". Wenn etwas nicht nach ihrem Willen geht, wird sie lästig und geht einem so lange auf die Nerven bis sie es durchgedrückt hat. Sie gibt auch zu das dies ihre Taktik ist. Meine Schwägerin weiß nicht mehr ein noch aus, sie würde ihrer Tochter so gerne helfen, findet aber keinen Draht mehr zu ihr. Und ich habe 3 kleine Kinder, ich kann nicht altklug sein, weiß es selber nicht besser. Ich weiß nur das in dieser verfahrenen Situation dringend etwas getan werden muss. Sie lehnt ihre Großeltern und Patin total ab, grüßt sie nicht einmal, sie ist ihrem Bruder gegenüber handgreiflich, und erpresst ihre Mutter. Letztens hat ihr meine Schwägerin nach einer Aktion den Fernseher abgedreht, das sagte sie"Wenn du mir nicht den Fernseher einschaltest dann demoliere ich noch mehr!". Es ist leicht zu sagen das man ihr mal die Leviten lesen sollte, und mit allen möglichen anderen Konsequenzen daherkommt. Sie hat derzeit eine pubertäre Arroganz, die den sanftmütigsten in den Wahnsinn treibt. Kann mir jemand helfen? Ich würde meiner Schwägerin so gerne einen Rat geben, der Ihr hilft und sie weiterbringt.
Vielen Dank für eure Hilfe, und das ihr euch Gedanken macht!
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Re: Pubertätsterror

Beitragvon Drea am Fr 20. Feb 2009, 14:31

Ui das hört sich gar nicht gut an!!!

Ich war auch nicht einfach, ich hatte auch nie einen Draht zu meiner Mutter in der Zeit.

Wichtig finde ich das sie min 1 Person in der Familie hat was für sie da ist, den sie Akzeptiert.

Meine Mama hat mir sehr viel Freiräume gegeben und immer gesagt das sie mir Vertraut das ich keien Scheiß baue, das habe ich mir immer gemerkt weil ega wie org man drauf ist, im inneren LIEBT man sein Familie.

Leider weiß man ja oft nicht welchen Weg man gehen soll, den Vertrauten oder eher Strenger!!!!

Am besten versuchen zu schauen welcher Weg besser ist.

Ich habe mit 14 jedes Wochenende bei meinen Freund im Waldviertel geschlafen (ich bin Wiener) anfangs war es nicht leicht für meine Mama da sie die Leute mit dene ich mich herumdrieb nicht mal kannte, aber sie merkte richtig das es mir gut ging und entschloß sich mir einfach zu vertrauen. Was sicher nicht leicht war. Sie hat es aber nie bereut.

Von der Zeit habe ich jetzt schon sehr viel Pammel.......... :roll: :roll: :roll:

LG DREA
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Re: Pubertätsterror

Beitragvon Patchworkmami am Mi 4. Mär 2009, 11:17

uuuuiiiii, wenn ich das so lese krieg ichs mit der angst zu tun :wink: :?
Martin wird jetzt bald 13 - aber bis jetzt haben wir keinerlei Pubertätsprobleme oder dergleichen! 8)
Lg. Patchworkmami

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Re: Pubertätsterror

Beitragvon mereclaire am Fr 6. Mär 2009, 14:10

Ach klar ist das schwer, aber erfahrungsgemäß ist das "nur" eine Phase.
Da muss man als Elternteil einfach durch...
Auch wenns schwirig ist... aber mit der Zeit wirds immer besser =)
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Re: Pubertätsterror

Beitragvon leila990 am Fr 7. Aug 2009, 21:27

hallo, also so war ich auch ungefähr.. mir war alles scheiss egal!
ok... also wenn ich mal so denke,wärs besser auch wenn weh tut, ihr zu sagen, wenn sie sich nicht ändert,das sie ins betreute wohnheim kommt, vllt. macht mal klick im kopf und wenn sies nicht glaubt, mach nen termin mit dem chef vom betreuten wohnen und setzt ein termin fest... wenn sich bis dahin nix tut bei ihr, dann soll sie auf probe für 2 monat dort hin.... dort sind sehr strenge regeln zu befolgen und wenn sie das nicht tut gibs konziquenzen.... es tut weh das dem eigenem kind an zu tun aber man muss gewisse regeln einfach einhalten... ich war auch so in ihrem alter nur noch schlimmer, 2 mal pro monat waren polizisten vor der haustür... ich war in vielen heimen, bis mal eins das richtige für mich war.... die haben bei mir positive sachen gesehn die keiner gesehn haben ausser kollegen oder kolleginnen und haben mich gefördert!
man muss es nicht machen, ist aber ein vorschlag...
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Re: Pubertätsterror

Beitragvon leila990 am Fr 7. Aug 2009, 21:37

ach ja... es kann ne phase auch sein... aber eins ist wichtig, das die familie hinter einem steht, egal was passiert und wie man entscheidet! ich habe meine familie leider nicht hinter mir gehabt und bin am schluss mit 17j. ausgezogen... bin davor oft in heimen gekommen und bin immer zurück nach hause... naja ich hab viel gelernt ... und wenn man gegen entscheidet für heimis, dann sollte man den freiraum lassen und vllt. rausfinden was dem mädchen gefällt oder interessiert und es fördern solang es was legales ist... viele mädchen meinen in der pupertät dass sie missverstanden werden oder keiner irgendwas weiss... lass sie mal tun und wenn was passiert und sie mal auf die nase fällt weil vielleicht was falsches ist was sie tat, soll sies selber ausbaden und daraus lernen.... aber die familie soll trotz allem dahinter stehn, irgendwann lernt jeder oder jede aus ihren fehlern und kommt dann selber auf den jenigen zu....
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Re: Pubertätsterror

Beitragvon Dani am Di 18. Aug 2009, 09:17

Hallo,
ich arbeite als sozialpädagogische Familienhilfe und hab in den Familien, die ich betreue immer wieder mit Jugendlichen zu tun, die sich so oder ähnlich verhalten, wie die Tochter deiner Schwägerin. Das, was diese Jugendlichen aus meiner Erfahrung brauchen sind sehr klare Regeln und Grenzen mit angemessenen Konsequenzen. Fakt ist aber auch, dass die Eltern damit oft überfordert sind oder es einfach auch wahnsinnig schwer ist, nach ca. 12-14 Jahren damit anzufangen. Ich glaube, dass ein guter Weg ist, sich dann Unterstützung zu suchen. Die gibt es in vielerlei Hinsicht. Eine Möglichkeit, die kostenlos ist, ist beim zuständigen Jugendamt anzufragen, die wie ich finde mittlerweile sehr unterstützende Angebote machen. Weiter besteht auch die Möglichkeit sich in einer Beratungsstelle Hilfe zu holen, oder für die Tochter (sofern sie das freiwillig tut) und die Mutter anderweitige Therapie, Beratung, Coaching in Anspruch zu nehmen.
Ich weiß, dass die Hemmschwellen da immer besonders groß sind, weil man davon ausgeht, dass man Kinder ja erziehen können muss... bei anderen Dingen fällt es viel leichter, Unterstützung anzunehmen...
Denke trotzdem, dass das ein sinnvoller Weg ist, deiner Schwägerin zu helfen. Wenn du konkrete Adressen o.ä. brauchst, kannst du mir einfach eine Nachricht schreiben und ich nenn dir welche.
Liebe Grüße, Dani
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Re: Pubertätsterror

Beitragvon LadyAngel am Di 30. Aug 2011, 14:33

Julchen, der Beitrag ist aus 2009, ich schätze (hoffe) in der Zwischenzeit hat sich das Problem gelöst ;)

LG
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