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Einleitung - Erster Beitrag für den Fachbereich...

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    Einleitung - Erster Beitrag für den Fachbereich...

    Durch eine Einleitung erhöht sich das risiko einer uterusruptur vehement

    http://www.gynaktuell.de/text.php3?them ... eq=1&la=de

    http://doula-ortenau.de/material/cytotec.pdf

    weitere risiken:
    fruchtwasserembolie http://www.thelancet.de/artikel/854598
    kaiserschnitt http://www.time.com/time/health/article ... 54,00.html

    Nicht immer verläuft eine Einleitung erfolgreich, doch stets ist sie mit Risiken verbunden. Ein großer Teil der Untersuchungen hierzu hat diese Risiken nicht in Betracht gezogen (und oft wird darüber nicht aufgeklärt):

    - Eine eingeleitete Geburt ist oftmals schnell und heftig und deshalb schmerzhafter, als Wehen, die von selbst beginnen.

    - Da eine Einleitung meist mit einer PDA einhergeht, kann das weitere Eingriffe nach sich ziehen, die wiederum Risiken in sich bergen (z.B. Infektionsrisiko bei Blasenkatheter). Bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit geht die Eröffnung langsamer vor sich, weshalb der Tropf weiter aufgedreht wird, so daß mehr künstliches Oxytocin ins Blut gelangt. Ein zu großes Blutvolumen kann zu Hypervolämie führen.

    - Es kann zu einer Hypertonie der Gebärmutter kommen. Das bedeutet, daß diese sich durch sehr starke Wehen, die zwei Minuten und länger dauern, heftig zusammenzieht, wodurch die Blutversorgung des Kindes beeinträchtigt ist. Durch normale Geburtswehen wird das Baby gedrückt, als würde es heftig umarmt. Auf dem Wehenhöhepunkt ist die Blutzufuhr verringert, nimmt jedoch nach jeder Wehe wieder zu.

    Bei einer eingeleiteten Geburt besteht das Risiko, daß der Rhyhtmus der Wehen verlorengeht und sich die Gebärmutter verkrampft. Die Folge davon ist, daß die Herztöne des Kindes entweder sehr schnell werden (Tachykardie) oder sehr langsam (Bradykardie). Dann können nach der Geburt Wiederbelebungsmaßnahmen notwendig werden, und das Baby kommt zur Beobachtung auf die Intensivstation.

    - Oftmals ist es nicht möglich, sich frei zu bewegen oder manchmal auch nur unbehindert die Haltung im Bett zu wechseln: Wehentropf im arm, Blutdruckmanschette, Blasenkatheter, Kopfschwartenelektrode beim Kind, PDA-Kanüle im Rücken...

    - Die Geburt bei einer Einleitung wird immer elektronisch überwacht, die Herztöne des Babys und mögliche Warnzeichen werden genau beobachtet. Aufzeichnungsgeräte, Warnlampen, Kurven und Alarme wirken sehr beunruhigend. Dann wird die Geburt möglicherweise noch durch einen Dammschnitt verkürzt, um den Geburtsweg zu erweitern, die Zange wird eingesetzt, oder, wenn der Kopf noch zu weit oben ist, ein Kaiserschnitt gemacht.

    - Die Informationen, die das CTG liefert, stehen in keinem oder nur in einem geringen Zusammenhang mit dem Zustand des Babys bei der Geburt. Es ist zuwenig über die normalen Abweichungen der kindlichen Herzfrequenz bekannt, als daß allein auf der Grundlage von verdächtigen Aufzeichnungen Eingriffe gerechtfertigt wären.

    - Oxytocin als Wehenverstärker ist nicht harmlos! Die Wehen sind schmerzhafter, die Gebärmutter kann überstimuliert werden und das Baby unter Sauerstoffmangel leiden.

    - Einstellungsanomalien (das Kind dreht sich falsch ins Becken) treten gehäuft bei Geburtseinleitungen auf

    (Quellen: Sheila Kitzinger, Prof. Dr. Peter A. M. Weiss)

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    Vorsicht bei geplanter Geburtseinleitung!

    Bislang weitverbreitet weil billig und effektiv war die Einleitung mit Misoprostol (Wirkstoff Cytotec, hergestellt von Pfizer Pharma), ein Prostaglandin-Derivat.

    Dieses Medikament hat aber NIE die Zulassung zur Geburtseinleitung erhalten, sondern wurde immer im sog. "off-label-use" eingesetzt. Auf der Packungsbeilage wurde sogar ausdrücklich vor einer Anwendung in der Schwangerschaft abgeraten. Es wurde dennoch weitverbreitet zur Geburtseinleitung verwendet. Wurde? Das gilt nur für Deutschland, Pfizer hat das Medikament anfang des Jahres vom Markt genommen - vom deutschen Markt wohlgemerkt, denn in anderen Ländern wird es NACH WIE VOR eingesetzt (http://www.misoprostol.org/File/misoprostol_deutsch.php).


    "Es kam zu unzähligen Fällen von mekoniumhaltigem Fruchtwasser, Uterusüberstimulationen und Uterusrupturen, Fruchtwasserembolien und somit zu geschädigten Kindern und Müttern. 1999 lagen genügend Beweise vor, daß man sich dazu entschließen mußte, von Misoprostolgaben bei Frauen nach vorangegangener Sectio wegen drohender Uterusrupturgefahr abzuraten. Das Risiko für eine Ruptur bei einer Frau nach Sectio beträgt normalerweise 1:200, wird die Geburt bei ihr aber mit Cytotec eingeleitet, erhöht sich das Risiko auf 1:20 (!).
    Aus diesen Resultaten zu schließen, die Cytotec-Einleitung berge nur Gefahren für Frauen mit Uterusnarbe, kann nicht bestätigt werden. In einem Artikel wird über 16 desaströs verlaufende Misoprostol-Einleitungen berichtet: Sieben Uterusrupturen traten auf, aber nur fünf Frauen hatten zuvor mit Kaiserschnitt entbunden (also traf es auch zwei Frauen ohne KS-Vorgeschichte!). Es kam zu jeweils vier Fruchtwasserembolien, mütterlichen und kindlichen Todesfällen (...)"

    Quelle: Deutsche Hebammenzeitschrift 4/2006

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    Wichtigster Artikel: "Voraussetzungen für eine vaginale Geburt nach Sektio"

    Einmal Kaiserschnitt - immer Kaiserschnitt? Diese Aussage stimmt so nicht. Es ist durchaus möglich, auch nach einer vorangegangenen Sectio vaginal zu gebären. Allerdings müssen einige Punkte beachtet werden.

    In der Ausgabe 12/06 der Deutschen Hebammenzeitschrift wurden diese zusammengetragen:
    • Eine Geburt nach Uterusoperation darf weder mit "natürlichen" chemischen Substanden, beispielsweise Rhizinus, noch mit pharmakologisch gebräuchlichen Mitteln (Oxytocin, Prostaglandin) eingeleitet oder beschleunigt werden
    • Die Frau muss alle Möglichkeiten der Wehenentlastung (Position, Bewegung, Wasser) nutzen können
    • Die Voraussetzungen der interventionsarmen Geburtshilfe müssen eingehalten werden
    • Die Betreuung durch eine einzige Hebamme muss gewährleistet sein (noch besser: die Vorsorgehebamme ist gleichzeitig die entbindende Hebamme)
    • Zusätzliche physikalische Kräfte wie Kristeller oder Credé müssen vermieden werden
    • Eine Anästhesie - und auch eine chemisch initiierte Analgesie (künstlich hergestellte Gefühllosigkeit) - ist zu vermeiden
    • Psychischer Stress (Angstappelle, Erfolgszwang, Einsamkeit) und physischer Stress (Hunger, Durst, Kälte) sind zusätzlich zu vermeiden
    • Eventuelle Alarmzeichen der Geburt sollten richtig eingeordnet werden können
    • Eine operative Notfallintervention muss innerhalb von 20 Minuten erfolgen können
    Zu vermeidende Risikofaktoren:
    • Es wird häufig eingeleitet. Das bedeutet, daß die Narbe einer unsteuerbaren, künstlich erzeugten Belastung ausgesetzt wird.
    • Die Geburt wird durch Wehenmittel beschleunigt, wenn es geboten erscheint. Dies bedeutet einen zusätzlichen Stress für die Operationsnarbe, ähnlich wie bei der Einleitung.
    • Es wird bei Bedarf eine PDA gesetzt oder es werden andere Betäubungsarten verwandt. Die Schmerzempfindung kann so nicht mehr adäquat wahrgenommen werden.
    • Es wird bei Bedarf kristellert. Dies geht einher mit einer mitunter hohen und nicht kontrollierbaren Belastung des Narbengewebes.
    • Die Betreuung der Geburt durch eine Hebamme, die sich nur um diese "Risiko-Frau" kümmert, ist in den wenigsten Kreißsälen gegeben.
    • Das CTG als technologische Überwachungsmaßnahme kann eine drohende Ruptur nicht anzeigen. Trotzdem ersetzt das Gerät häufig die personelle Überwachung.

    http://www.urbia.de/archiv/forum/th-342 ... am-ET.html

    #2
    Re: Einleitung - Erster Beitrag für den Fachbereich...

    Wenn diese Texte alle kopiert sind, benötigen wir eine Freigabe des Urhebers um diese hier oder im kinder-ratgeber zu veröffentlichen. Auch mit Quellenangaben kann das zu rechtlichen Problemen führen!

    LG J

    Kommentar


      #3
      Re: Einleitung - Erster Beitrag für den Fachbereich...

      Zitat von jojooo
      Wenn diese Texte alle kopiert sind, benötigen wir eine Freigabe des Urhebers um diese hier oder im kinder-ratgeber zu veröffentlichen. Auch mit Quellenangaben kann das zu rechtlichen Problemen führen!

      LG J
      OK, ich schreib bei Gelegenheit mal was mit meinen eigenen Worten

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