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Nachteile und Risiken KS

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  • Nachteile und Risiken KS

    http://www.med.de/gesundheit/schwang...erschnitt.html

    Nachteile Kaiserschnitt

    Jede Operation birgt ganz eigene Risiken, da ist auch der Kaiserschnitt keine Ausnahme. In der Regel werden Operationen aber nur dann durchgeführt, wenn das zu erwartende Risiko von dem zu erwartenden Nutzen mehr als aufgewogen wird.



    Bei jeder Operation kann etwas schief gehen. Jeder Chirurg, jeder Anästhesist und jede OP-Schwester kann einen Fehler machen. Aber auch, wenn das ganze Team saubere Arbeit leistet, kann ihnen die Natur noch einen Strich durch die Rechnung machen. Die Risiken bei einem Kaiserschnitt sind wie bei jeder Operation: Wundheilungsstörungen, Infektionen, und ungünstige Narbenbildung können immer vorkommen.

    Nach einem Kaiserschnitt dauert es natürlich einige Wochen, bis die Wunde verheilt ist. Für viele Mütter ist es besonders schlimm, dass sie anfangs ihr Baby kaum hochnehmen und herumtragen können, weil ihnen die Wunde zu starke Schmerzen bereitet. Der Heilungsprozess nach einer gut verlaufenen spontanen Geburt ist deutlich kürzer, einfach weil es da nichts gibt, was verheilen muss.

    Zwar gilt der alte Grundsatz "Einmal Kaiserschnitt, immer Kaiserschnitt" heute nicht mehr, Sie können also, auch nachdem Sie schon einmal einen Kaiserschnitt hatten, in weiteren Schwangerschaften meist spontan entbinden. Trotzdem besteht bei einem Kaiserschnitt das Risiko, dass sich in der Gebärmutter Narben bilden, die dann bei weiteren Schwangerschaften zu Problemen führen können.

    Entgegen der landläufigen Meinung hindert ein Kaiserschnitt auch nicht die Mutter-Kind-Bindung. Wichtig ist dabei, dass die Mutter und Kind auch nach dem Kaiserschnitt ausreichend Zeit miteinander verbringen können.

    Was allerdings etwas gehindert wird, ist der Milcheinschuss. Da bei einem Kaiserschnitt nicht die entsprechenden Hormone ausgeschüttet werden, kann es einen Tag länger dauern, bis die Milch einschießt. Ein gesundes Kind bringt aber aus dem Mutterleib ausreichend Reserven mit, um diese Durststrecke zu überstehen, dieser Nachteil des Kaiserschnitts ist also für Mutter und Kind in der Regel gut zu verkraften.

    Viele Mütter empfinden den Kaiserschnitt auch als eine Art Versagen. Gerade wenn es ein Notkaiserschnitt war, können sich die Angst um das Kind, der Kontrollverlust über die Situation, und das Bedauern darüber, die geplante Geburt so nicht "geschafft" zu haben vermischen und psychische Probleme verursachen.

    Für das Kind sind die Risiken beim Kaiserschnitt geringer als für die Mutter. Es kann aber bei der Operation verletzt werden und wird dann mit kleineren Wunden geboren, die aber meist von unkompliziert abheilen.

    Problematisch ist für Kinder, die mit Kaiserschnitt zur Welt kommen, dass ihre Lungen oft noch nicht ausgereift sind. Dies ist aber kein Risiko des Kaiserschnitts an sich, sondern liegt vielmehr daran, dass das Kind teilweise sehr früh geholt wird. Kaiserschnitt-Kinder müssen deshalb häufig beatmet werden.

    http://www.gesundheitsseiten24.de/fa...t/risiken.html

    Risiken beim Kaiserschnitt


    Risiken für die werdene Mutter

    Bei einem Notkaiserschnitt ist das Komplikationsrisiko wesentlich höher als bei einem geplanten Kaiserschnitt. Aber ganz gleich welche Form des Kaiserschnittes durchgeführt wurde, letztlich ist eine Operation immer mit Risiken für Mutter und Kind verbunden. So besteht die Gefahr, dass sich die Schnittwunde nach dem Eingriff entzündet, obwohl die Schwangere bereits während der OP vorbeugend Antibiotika erhält. Auch Wundheiltungsstörungen können auftreten. Des Weiteren kann es zum Eileiter- oder Darmverschluss kommen, auch Verletzungen an Darm, Blase und Blutgefäßen sind nicht ausgeschlossen. Nach der OP steigt durch die mehrtätige Bettruhe das Risiko einer Thrombosebildung. Daher werden täglich Thromboseprophylaxe gespritzt.

    Bei nachfolgenden Schwangerschaften kann es zu Problemen kommen, da die Gebärmutter durch den Eingriff schließlich „verletzt“ wurde. So besteht das Risiko, auch wenn es nur gering ist, einen Gebärmutteriss, eine Plazentastörungen oder sogar eine Frühgeburt zu erleiden.



    Risiken für das Baby

    Bei einem geplanten Kaiserschnitt wird das Baby häufig 2 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin geholt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Lungen noch nicht vollständig ausgereift. Während der natürlichen Geburt tragen die Wehen und der Geburtskanal dazu bei, dass das Fruchtwasser aus Babys Lungen gepresst wird. Nur so kann sich die Lunge anschließend bei Austritt mit Sauerstoff füllen. Kaiserschnitt-Babys werden auf diese Situation nicht vorbereitet, so dass sie nach der Entbindung oft nicht selbständig atmen können bzw. unter Atemproblemen leiden. Folglich müssen sie an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden und erhalten zusätzlich Medikamente, die die Lungenreifung fördern. Kleine Schnitt- oder auch Schürfwunden während des Eingriffes sind nicht ausgeschlossen.



    Nach dem Kaiserschnitt

    Die ersten Tage nach der Kaiserschnitt schmerzt natürlich die Wunde, die aber meistens unproblematisch verheilt. Die frisch gebackene Mutter sollte sich nicht scheuen, bei zu starken Schmerzen das Krankenhauspersonal um Schmerzmittel zu bitten. Trotz des Eintriffes ist das Aufstehen nach der Geburt unumgänglich. Es ist ratsam, sich von der Krankenschwester oder dem Pfleger dabei helfen zu lassen, denn der Kreislauf ist nach der OP noch nicht völlig stabilisiert und wer möchte schon einen Sturz riskieren? Mit kleinen Schritten wird der Kreislauf in Schwung gebracht und der Blutrückfluss in die Beine wird angekurbelt. Die Gefahr einer Thromboseentstehung wird somit vorgebeugt. Absolute Schonung und Ruhe in den nächsten Tagen hat oberste Priorität. Bevor es mit dem Familiennachwuchs nach Hause geht, werden noch die Fäden gezogen.



    Einmal Kaiserschnitt immer Kaisernschnitt?

    Ein Kaiserschnitt bedeutet nicht, dass das nächste Kind ebenfalls auf diesem Weg geboren werden muss. Auch wenn bei einem Baby ein Notkaiserschnitt erforderlich war, kann die nächste Schwangerschaft und Geburt ganz anders verlaufen. Eine natürliche Geburt ist auch nach einem Kaiserschnitt möglich. Es besteht nur ein sehr geringes Riskio, dass z.B. ein Gebärmutterriss eintritt.

    Hat sich eine Frau bewusst für einen Kaiserschnitt entschieden hat, kann sie problemlos auch weitere Kinder über diesen Weg gebären.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schnitt...p.C3.A4tfolgen
    Risiken, Nebenwirkungen, Spätfolgen [Bearbeiten]

    Allgemeine Komplikationen und Nebenwirkungen:
    Verletzungen und Schädigungen benachbarter Organe oder Strukturen, in den meisten Fällen der Harnblase, aber auch der Harnleiter, des Darms, der Nerven (Folge z. B. Taubheitsgefühl) oder größerer Blutgefäße.
    Großer Blutverlust durch eine sogenannte Atonie (unzureichende Kontraktion der Gebärmutter), der zu der Gabe von Bluttransfusionen führen kann (minimales Risiko auf eine Hepatitis- und HIV-Infektion) oder sogar zu einer Gebärmutterentfernung.
    Wundheilungsstörungen; Infektionen; Verwachsungen; Darmlähmung; Darmverschluss; Fistelbildung (Verbindungsgang) zwischen Harnwegen/Darm und Scheide/Gebärmutter.
    Harnblasenentzündungen und Blasenentleerungsstörungen durch den für die Operation notwendigen Blasenkatheter
    Narbenbrüche; Narbenwucherungen; Bewegungseinschränkungen durch Narbenschrumpfung
    Thrombosenbildung; Embolie

    Risiken für das Kind:
    Verletzungen während der Operation und Entwicklung des Kindes, wie Schürfungen, Schnitte und Brüche sind selten aber möglich, ebenso Marken von Saugglocke oder Zange, die manchmal noch zur Entwicklung des Kindes verwendet werden.
    Anfangs unnatürliche Darmflora (spontan-entbundene Kinder erhalten die Darmflora ihrer Mutter durch das unwillkürliche Schlucken der Vaginalflüssigkeit)[4]
    Anpassungsstörungen und Schläfrigkeit können eine weitere Behandlung notwendig machen.
    Stillprobleme und Bindungsstörungen zwischen Mutter und Kind sind häufiger bei Kaiserschnittkindern z. B. im Falle einer ungenügenden Bondingphase nach dem Eingriff

    Spätfolgen:
    Narbenendometriose - Durch Verschleppung von Gebärmutterschleimhaut in den operativen Zugangsweg kann es zur Narbenendometriose in der Bauchwand kommen. Die dabei auftretenden chronischen zyklusabhängigen Schmerzen sind oft schwer zu diagnostizieren. Die Therapie kann eine aufwendige operative Sanierung notwendig machen. [5] Die Häufigkeit nach einem Kaiserschnitt wird mit 0,03 bis 0,1 % angegeben.[6]
    Risiko eines Gebärmutterrisses bei einer Folgeschwangerschaft, besonders an der Narbe ist erhöht.
    Fehllage oder Verwachsungen des Mutterkuchens bei einer Folgeschwangerschaft (mit Risiko einer erhöhten Blutungsneigung)
    Risiko einer Totgeburt bei der folgenden Schwangerschaft ist erhöht.
    Psychische Probleme - auch auf die Paarbeziehung [7]

  • #2
    Re: Nachteile und Risiken KS

    Ich sehe grade, dass da eine echte Anti-KS-Kampagne gestartet wurde.
    Schön, dass man sich im Netz informiert. Das Problem ist aber, dass man zu jedem Thema im Internet jedes beliebige Argument finden kann. Ich bin auch der Meinung, dass jede Mutter, die entweder einen KS haben musste oder sich selber einen ausgesucht hat, die Sachen schon tausend mal gelesen hat. Jeder, der da ist hat sich sicher bereits mehrmals damit auseinander gesetzt. Sonst würde man ja in einem Forum nicht da sein, um sich zu informieren und auszutauschen.
    Sei mir nicht böse, aber ich finde solche Aktionen unnötig.

    Kommentar


    • #3
      Re: Nachteile und Risiken KS

      Zitat von Nunu
      Ich sehe grade, dass da eine echte Anti-KS-Kampagne gestartet wurde.
      Schön, dass man sich im Netz informiert. Das Problem ist aber, dass man zu jedem Thema im Internet jedes beliebige Argument finden kann. Ich bin auch der Meinung, dass jede Mutter, die entweder einen KS haben musste oder sich selber einen ausgesucht hat, die Sachen schon tausend mal gelesen hat. Jeder, der da ist hat sich sicher bereits mehrmals damit auseinander gesetzt. Sonst würde man ja in einem Forum nicht da sein, um sich zu informieren und auszutauschen.
      Sei mir nicht böse, aber ich finde solche Aktionen unnötig.
      Ich finde solch Aufklärungskampagnen sehr nötig! Der Zusammenhang zu den unnötigen KS Indikationen kommt hier nur leider nicht rüber. Und ich bin mir sicher, dass es Dani so gemeint hat.
      Ein LEBENSNOTWENDIGER KS steht hierbei ausser Frage! Nur hier gibt es 3 Indikationen:
      Abfallende Herztöne Baby- mit Kopfschwartenelektrode und NICHT mit CTG gemessen
      Fehlende Herztöne Baby- Mit Kopfschwartenelektrode und NICHT CTG gemessen
      Schlechter werdender AZ der Mutter (Medizinischer Schock)

      Dann gibt es noch 2 geplante unabwendbare KS Indikationen:
      Plazenta Previa totalis
      Verschleppte Querlage


      Die Gyn/KH Indikationsliste ist jedoch fast unendlich:

      Kind zu groß
      Kind zu klein
      Kind zu leicht
      Kind zu schwer
      24 h nach vorzeitigem Blasensprung
      kein Geburtsvortschritt
      keine Mumu Wirksamen Wehen
      Zu kleines Becken
      Mutter zu jung
      Mutter zu alt
      Mutter zu schwer
      Mutter zu leicht
      Mutter zu klein
      ...

      Und dann gibt es noch die im KH selbstgezüchteten Kaiserschnitte. Die man in unzähligen selbstverfassten Geburtsberichten nachlesen kann.
      Einleitung-PDA-Wehenfördernde Mittel-Rückenlage-Geburtsstillstand-Kaiserschnitt.


      Die offiziellen Zahlen des KS liegen in Ö bei ca 25% die inoffiziellen bei bis zu 50%. Das ist alarmierend! Im Umkehrschluss heisst das, das beinahe jedes 2.Kind und/oder Mutter ohne KS sterben würde, und das kann (und will) ich nicht glauben.

      Viele Frauen lassen sich durch die Ärzte, Erfahrungsberichte,... verängstigen und wählen "vorsichtshalber" lieber den KS. Der einzige der wirklich davon profitiert ist aber lediglich das jeweilige Krankenhaus.
      Völlig gesunde Frauen werden unnötig operiert und die Krankenkasse entlöhnt das besser als eine Spontanentbindung. (Mehr als das doppelte)

      Der Leiter des AKH´s in Wien hat vor ca 10 Jahren gesagt, dass er die KS-Rate 2010 bei mindestens 25% (früher war sie bei ca 10%) haben möchte. Gratulation! Ziel erreicht! Viele Frauen werden so verunsichert dass sie (für mich verständlicher Weise) gleich zum Wunsch KS greifen. Andere werden durch unnötige Indikationen im KH dazu gebracht die Einwilligung zu unterschreiben. Da läuft meiner Meinung was gewaltig schief!

      Aufklärungsarbeit die viele Menschen (in dem Fall Frauen) erreichen soll, funktioniert nun mal gut über das I-Net. Da sehe ich nichts falsches daran.

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      • #4
        Re: Nachteile und Risiken KS

        Danke Flower, dasls wollte ich alles noch in einem anderen Thread beschreiben. Wollte hier nur Aufklärungsarbeit leisten, vor allem mit Artikeln, Informatinonen und Links die man als nicht Mediziner oft nicht bekommt. Werde noch ein paar Sachen rein stellen, was ein sanfter KS ist, übers bonding nach KS usw.

        Kommentar


        • #5
          Re: Nachteile und Risiken KS

          Zitat von flower
          Zitat von Nunu
          Aufklärungsarbeit die viele Menschen (in dem Fall Frauen) erreichen soll, funktioniert nun mal gut über das I-Net. Da sehe ich nichts falsches daran.

          Grundsätzlich ist es auch nicht falsch, aber man merkt deutlich, dass diese "Information" in eine ganz bestimmte Richtung zielt.




          Ich für meinen Teil, hab Vertrauen in meine Ärzte. Ich bin zwar auch der Meinung, dass man nicht blind alles glauben sollte, aber wenn ich jede Aussage des Kinderarztes hinterfragen würde, hätte ich keine ruhige Minute mehr. Das gleiche ist es beim Hausarz, ich habe den Arzt gewählt, dem ich vertraue. Er hat das Fachwissen und kann deshalb immer die bessere Empfehlung abgeben... Soviel kann ich gar nicht lesen und recherchieren, zumal eben die meisten "Informationsseiten" nicht mehr sind als reißerische Propaganda.

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          • #6
            Re: Nachteile und Risiken KS

            Ja, Aufklärung finde ich auch wichtig, nur habe ich irgendwie den Eindruck, dass hier zur Zeit vom KSen nur schlechtes gesagt wird. Ich lese nur: „du hattest einen KS? Warum? Wozu? War ja sicher unnötig und wahrscheinlich nur damit es für die Ärzte einfacher ist. Oh du arme!“
            Ergebnis: die Ärzte werden sich weder die Kommentare noch die Info-Aktionen durchlesen. Sie wissen es ja schon längst. Noch schlimmer – es wird immer zwei Seiten geben, eine pro und ein kontra und jede wird eigene Argumente haben. Daran wird sich NICHTS ändern.
            Und die Mütter? Die fühlen sich alles andere als besser. Eher unsicher und schuldig. Würde jedem so gehen, wenn er nach seinem Geburtsbericht nur lesen würde, dass man arm ist und durch die Ärzte unnötig operiert wurde.
            Noch schlimmer ist es, wenn man sich selber dazu entscheidet. Dann hört man nur, dass man verunsichert wurde (natürlich durch Ärzte, die sind ja immer die schuldigen) und falsch informiert wurde, dass man faul ist, keine Ahnung vom Mutter-werden hat, sicher keine Bindung mit eigenem Kind aufbauen kann, oder wie auch immer.

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            • #7
              Re: Nachteile und Risiken KS

              Zitat von Mama-in-Wien
              Zitat von flower
              Zitat von Nunu
              Aufklärungsarbeit die viele Menschen (in dem Fall Frauen) erreichen soll, funktioniert nun mal gut über das I-Net. Da sehe ich nichts falsches daran.

              Grundsätzlich ist es auch nicht falsch, aber man merkt deutlich, dass diese "Information" in eine ganz bestimmte Richtung zielt.




              Ich für meinen Teil, hab Vertrauen in meine Ärzte. Ich bin zwar auch der Meinung, dass man nicht blind alles glauben sollte, aber wenn ich jede Aussage des Kinderarztes hinterfragen würde, hätte ich keine ruhige Minute mehr. Das gleiche ist es beim Hausarz, ich habe den Arzt gewählt, dem ich vertraue. Er hat das Fachwissen und kann deshalb immer die bessere Empfehlung abgeben... Soviel kann ich gar nicht lesen und recherchieren, zumal eben die meisten "Informationsseiten" nicht mehr sind als reißerische Propaganda.
              Danke dir! Endlich einmal etwas positives über die Ärzte! Ich hätte es seber nich besser sagen können.

              Kommentar


              • #8
                Re: Nachteile und Risiken KS

                Vertrauen in die Ärzte hab ich auch, wenn es um Krankheiten geht.

                Und ich glaube dass genau da der Hund begraben liegt.
                Ärzte werden darauf geschult Symptome zu deuten und zu lindern. Im besten Fall diagnostiziert sie gleich die Krankheit und im idealsten Fall gibt es ein Mittel diese zu Heilen und er verschreibt es auch noch.

                EINE GEBURT JEDOCH IST EIN NATÜRLICHER VORGANG BEI DEM ES WICHTIG IST DAS DIE FRAU VOR ALLEM DEM BABY UND SICH SELBER VERTRAUT.

                Durch gezielte Aufklärungsarbeit eine Entbindung betreffend kann das Vertrauen in den eigenen Körper auch wieder gestärkt werden. Natürlich ist es hier in diesem Forum (das leider auch nur von wenigen belesen wird) nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber besser als gar nix ist es in jedem Fall!

                Ich reagiere bei dem Thema sicher auch so gereizt und empfindlich, weil ich zu dem Kreis der Mütter gehöre die einen durch Krankenhausrichtlinien unnötig herbeigeführten Kaiserschnitt hatte - leider wusste ich das zu der Zeit noch nicht.
                Ich denke es ist auch das gute Recht einer jeden Frau zu erfahren was hinter den Kulissen gespielt wird. Ich habe bisher noch keine KS Mama kennengelernt, die sich dadurch schlechter gefühlt hat. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Die Selbstvorwürfe sein eigenes Kind nicht selber zur Welt gebracht zu haben verschwinden dadurch bei den meisten. Durch das Wissen sind viele dieser Frauen ANGSTFREI in eine 2.(meist spontan) Entbindung gegangen.

                Wenn es ein Thema in der Medizin gibt, bei dem man sich nicht auf andere verlassen sollte, dann ist es meiner Meinung nach genau das. Die Geburt
                (Ich meine den Vorgang der Geburt an sich)

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                • #9
                  Re: Nachteile und Risiken KS

                  Zitat von flower

                  EINE GEBURT JEDOCH IST EIN NATÜRLICHER VORGANG BEI DEM ES WICHTIG IST DAS DIE FRAU VOR ALLEM DEM BABY UND SICH SELBER VERTRAUT.

                  Ein guter Arzt unterstützt das auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer meiner Ärzte gegen mich entscheiden würde.

                  Kommentar


                  • #10
                    Re: Nachteile und Risiken KS

                    Zitat von Mama-in-Wien
                    Zitat von flower

                    EINE GEBURT JEDOCH IST EIN NATÜRLICHER VORGANG BEI DEM ES WICHTIG IST DAS DIE FRAU VOR ALLEM DEM BABY UND SICH SELBER VERTRAUT.

                    Ein guter Arzt unterstützt das auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer meiner Ärzte gegen mich entscheiden würde.
                    Ich glaube dass die KH Richtlinien so verschärft wurden (nach 10 Tagen Einleiten, Zugang legen bei Aufnahme ins KH, wehenfördernde Mittel wenn es "zu langsam geht",...) weil die Angst vor Anklagen steigt - was ich verstehen kann, weil auch ein KH wirtschaften muss.
                    Nur das Unterstützen der Krankenhausrichtlinien und das unterstützen einer natürlichen Geburt (ohne Medikamente zB) passen nicht zusammen. Wenn jeder Arzt so wie deine wären, gäbe es keine ca 50% KS-Rate.

                    Ich möchte auch bitte keinem Arzt oder Krankenhaus unterstellen, dass die Kaiserschnitte absichtlich forciert werden! Nur lässt sich bei dem Durchlesen von zig Geburtsberichten doch ein erschreckendes Muster erkennen.

                    Kommentar


                    • #11
                      Re: Nachteile und Risiken KS

                      Man muss aber fairerweise auch sagen, dass die Quote der Geburtsunfälle sehr, sehr niedig ist. Und wenn man auf Nummer sicher gehen kann - ist es in meinen Augen auch in Ordnung, das zu tun. Natürlich kann man hinterher leicht sagen, dass eine bestimmte Entscheidung falsch oder unnötig war. Aber ich würde mal sagen, Entscheidungen aus rein wirtschaftlichen Gründen sind selten. Natürich gibt es Fehler, aber es steht jeder Frau frei, sich einen Arzt zu suchen, der ihren Anforderungen entspricht. Ich hab das gemacht und ich fühl mich sehr sicher.

                      Kommentar


                      • #12
                        Re: Nachteile und Risiken KS

                        Genau um die Quoten geht es mir auch. Wenn so viel KS gemacht werden heisst das für mich im Umkehrschluss dass die "Not" KS dann alle gestorben wären...

                        Der Artikel hier beschreibt es meiner Meinung nach recht gut
                        ...http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2548174/
                        Vom 1.September 2012


                        Wunsch nach Kaiserschnitt wird häufiger

                        In Vorarlberg wird mittlerweile jedes vierte Baby per Kaiserschnitt geboren. Im Vergleich zum Jahr 2001 ist das eine Steigerung von zehn Prozent. Mediziner und Hebammen führen diesen Trend vor allem auf Sicherheitsdenken und gesellschaftliche Tendenzen zurück.

                        Wie viele Kaiserschnitte aus medizinischen Gründen und wie viele auf Wunsch erfolgen, ist nicht erfasst. Die Landesgeschäftsstellenleiterin der Hebammen Vorarlberg, Helga Hartmann, führt den Trend auf ein Sicherheitsdenken vor allem der Ärzte zurück. Es sei noch kein Arzt verklagt worden, weil er einen Kaiserschnitt gemacht habe, aber vielmehr würden Ärzte verklagt, weil sie keinen Kaiserschnitt gemacht haben oder zu spät, so Hartmann.

                        Bei Steißlagen und Mehrlingsgeburten sind Kaiserschnitte mittlerweile Standard, sagt Frauenarzt Elmar Verocai. Er sieht im Anstieg weniger eine medizinische Entwicklung als eine gesellschaftliche. Darüber hinaus sei der Kaiserschnitt inzwischen ein relativ sicherer Eingriff. Durch die lokale Betäubung bekomme die Frau den ersten Schrei ihres Neugeborenen mit. Das sei für viele Frauen ausschlaggebend.

                        Kommentar


                        • #13
                          Re: Nachteile und Risiken KS

                          Ich denke das dieser Thread zur Information und nicht zur Diskussion dienen sollte. Sowas sagt einem schließlich niemand im GVK oder dergleichen. Interessant wären auch Info-Threads zur Optimierung der Kindslage vor und während der Geburt um dem Thema KS von vorne herein so gut wie möglich fern bleiben zu können.

                          Das dieser Thread in eine Richtung zieht, ist doch klar. Ein KS ist ja schließlich grundsätzlich nichts positives und ich finde es gut, das es in diesem Forum Frauen gibt, die all diese Dinge mit Betroffenen teilen und aufklären! Warum zu dem Thema immer sofort Beschuss kommt, kann ich nicht verstehen. Jeder, der mit seinem (Not-)KS klar kommt und kein Problem damit hat, ist ja wie man sieht zufrieden und das passt ja auch! Nur geht es wie man sieht nicht allen so gut damit und diejenigen haben das Recht auf Info und Austausch! Dieses "Die Ärzte werden schon gewusst haben, was sie tun, sei froh das alles gut gegangen ist" finde ich immer etwas taktlos gegenüber Frauen, denen eine natürliche, komplikationsarme Geburt am Herzen liegt!

                          Kommentar


                          • #14
                            Re: Nachteile und Risiken KS

                            Zitat von mia wallace
                            Dieses "Die Ärzte werden schon gewusst haben, was sie tun, sei froh das alles gut gegangen ist" finde ich immer etwas taktlos gegenüber Frauen, denen eine natürliche, komplikationsarme Geburt am Herzen liegt!

                            Genau das seh ich anders. Natürlich ist Information gut, Propaganda (egal in welche Richtung) halte ich aber für ungut. Und nur weil jemand froh ist, dass ein (Not-)Kaiserschnitt gut gegangen ist, heißt das nicht, dass derjenige gegen natürliche Geburten ist. Ich finde es sogar umgekehrt einfach unfair zu sagen, man kann nur pro oder contra Kaiserschnitt bzw. natürliche Geburt sein. Beide "Techniken" verfolgen doch das gleiche Ziel. Information ist gut und wichtig, aber wir gesagt - man kann sich seinen Arzt aussuchen und wenn man sich einen nimmt, dem man vertraut kann man sich auch in der Geburtssituation auf ihn verlassen. Wenn man natürlich zum erstbesten Arzt geht und bei Unzufriedenheit nicht wechselt oder sich unverstanden fühlt.... Ist es einfach albern sich hinterher hinzustellen und zu sagen, man wurde falsch beraten oder nicht informiert.

                            Kommentar


                            • #15
                              Re: Nachteile und Risiken KS

                              Zitat von Mama-in-Wien
                              Wenn man natürlich zum erstbesten Arzt geht und bei Unzufriedenheit nicht wechselt oder sich unverstanden fühlt.... Ist es einfach albern sich hinterher hinzustellen und zu sagen, man wurde falsch beraten oder nicht informiert.
                              Aus Fehlern und Naivität zu lernen finde ich keineswegs "albern".

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