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Volkschullehrerin

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    Volkschullehrerin

    Hallo!

    Ich bin neu hier und bitte um eure Meinungen zu einem Problem das unsere Maus (8 Jahre, 2te Klasse) und wir mit ihrer Volkschullehrerin haben.

    Zur Situation: Sie ist ein aufgewecktes, energiereiches Mädel, sozial kompetent, hat allerdings eine Lese- und Rechenschwäche aufgrund derer sie wenig Selbstvertrauen entwickelt hat.

    Die Lehrerin (betreut ihre erste Klasse, ist Quereinsteigerin) hat Ina leider auch ein paar mal bloßgestellt bzw zugelassen, dass es andere Kinder tun - was bereits einmal Thema eines Gesprächstermins mit Lehrerin, Integrationslehrerin und Direktorin war.

    Nun wurde von der Schule das Thema "hinaufbringen zur Klasse durch die Eltern" aufgegriffen, wir sollen sie nicht mehr begleiten. Aufgrund fehlender Gangaufsichten, sowie jeder Menge rücksichtslos rennender und raufender Kinder in den Gängen (auch nach Schulbeginn, was mich sehr wunderte) kommen wir jedoch dem ausdrücklichen Wunsch unserer Tochter nach, sie zu begleiten.

    Heute wurde meine Frau daraufhin von der Lehrerin angesprochen, was zu einer kurzen Diskussion über Gangaufsicht und Verantwortungsübergang geführt hat. Die Lehrerin sitzt nämlich immer mit ihrem Beiwagerl IM Klassenzimmer, falls auf den Stiegen (2. Stock) beim hinaufgehen etwas passiert, wüsste noch nicht einmal jemand, dass das Kind schon in der Schule ist.
    Ergebnis des Gespräches war, dass meine Frau "Maus" hinaufbringt, wenn es deren ausdrücklicher Wunsch ist.

    Beim Abholen hat uns "Maus" nun erzählt, dass sie während der Freistunde der anderen Kinder alleine das Hinauf- und Hinuntergehen ÜBEN musste, die Lehrerin stand im Erdgeschoss und "Maus" musste mehrere Male rauf und runter.

    Ich hab geglaubt ich hör nicht recht - wie beim Bundesheer.

    Was denkt ihr? Was sollen/können wir tun? Oder ist das ok von der gutmeinenden Lehrerin?????

    Danke und liebe Grüsse,

    Ronetyar

    #2
    Aslo das geht ja wohl klar über gewisse Erziehungsaufgaben von Lehrern hinaus. Mit der Lehrerin würde ich - schon wegen dem mehrmaligen Bloßstellen eurer „Maus“ vor der Klasse - gar nicht mehr diskutieren, sondern mich prompt an den Direktot wenden. Wenn das nicht hilft, gibt es doch auch in Österreich sicher eine entsprechende Schulbehörde, wo man sich beschweren kann, oder? Aber das geht gar nicht!

    Kommentar


      #3
      Ich sehe das ein wenig anders, als Bine. Zunächst mal verstehe ich nicht, was mit hinaufbringen gemeint ist? Befindet sich das Klassenzimmer im oberen Stockwerk und die Kinder müssen dort selbst hoch? Ich kann gar nicht nachvollziehen, wo das das Problem von den Lehrern sein soll, dass die Eltern das Kind bis hoch bringen. Damit man nicht merkt, wie es dort in den Gängen zugeht oder nicht merkt, dass die Lehrerin lieber im Zimmer sitzt, statt die Kinder im Auge zu behalten? Kommt mir beides komisch vor.
      Andererseits solltest ihr euch vielleicht auch nicht allzusehr über so etwas Gedanken machen. Kinder kommen schon ganz gut zurecht, und in der zweiten Klasse kann eure "Maus" doch sicher zwei Treppen alleine hoch und ihr Klassenzimmer finden.
      Es klingt mir so, als ist bei euch und auch bei eurer Lehrerin das Verhältnis schon etwas belastet. Was kam den bei dem ersten Gespräch bei raus? War das angenehm und hatte sie Verständnis für euch oder war das abweisend? Grundsätzlich schüchtert das ein, wenn gleich das Direktorat und die Integrationslehrerin hinzugezogen wird.
      Zum Bloßstellen traue ich mich kaum etwas zu sagen. Mutwilliges Bloßstellen würde ich jedenfalls keiner noch so schlechten Lehrerin unterstellen und das Mitschüler schnell blöde werden, wenn jemand eine Schwäche zeigt ist leider schon immer so gewesen.
      Ich würde in jedem Fall nochmal das persönliche Gespräch mit der Lehrerin suchen ohne Kontrollorgane wie Direktor oder ähnliches.

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