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Verdacht auf ADS - was nun?

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  • Verdacht auf ADS - was nun?

    Hallo!

    Ich bin neu hier und möchte mich gerne mit anderen betroffenen Eltern austauschen betreffend ADS. Mein Sohn ist 11 Jahre und geht in die 1. Kl. Mittelschule, wir hatten vorige Woche Elternsprechtag und da kam von seinem Deutsch-Lehrer der Verdacht, dass er evtl. ADS haben könnte. Er ist nicht hyperaktiv, also kein Zappelphilipp, aber alle anderen Symptome treffen auf ihn haargenau zu, was das Aufmerksamkeitsdefizit betrifft. Hab mich jetzt auch ausführlich informiert und bin erschrocken, dass ich, oder seine Lehrerin in der VS nicht schon gemerkt hat. Leider hatte er nicht grade die "tolle Lehrerin" in der VS, sie hat ihn immer runtergemacht und gemeint, er sei einfach nur schlampig und unkonzentriert, dadurch die ganzen Fehler, damit versaut er sich nur die Note. Sie hat sehr wohl gewusst, dass hat sie mir immer wieder auch gesagt, dass der Junge hochintelligent sei, aber einfach nur schlampig. Wir haben auch immer Probleme mit den Hausübungen, nach wie vor, jetzt in der Mittelschule ist ein Lehrer aufmerksam geworden. Jahn ist aber in Englisch u. Mathe enorm begabt, er lernt nichts, auch wenn ich es hundert mal sage, macht er es nicht und schreibt trotzdem immer einser u. zweier. Leider kommen auch immer wieder Anrufe von den Lehrern, dass er die Hausübungen nicht macht, oder stört im Unterricht, was sich auch wiederum auf die Noten auswirkt.
    Ich wär selber nie drauf gekommen, dass es ADS sein könnte, wie auch? Aber jetzt wird mir einiges klar und nicht nur das, ich habe auch den starken Verdacht, dass auch mein Mann davon betroffen ist. Er war als Jugendlicher, als ich ihn kennengelernt habe, hyperaktiv, habe ihn vor ein paar Jahren auch mal zum Neurologen geschickt, weil er sich nichts gemerkt hat, das war ihm selber schon unheimlich. Natürlich alles ohne Befund.

    Naja punktum zu meiner Frage, ich habe mir eine Überweisung vom Hausarzt geben lassen, weil ich ihn gerne auf ADS testen lassen will in die Kinderklinik, der Anruf war ernüchternd, Termin am 12.10., ich möchte das aber schon früher und nicht erst im nächsten Schuljahr. Haben gleich einen Stoß von Tests u. Fragebögen zugemailt bekommen, aber mir ist das eindeutig zu spät. Wir kommen aus Linz-Umgebung, möchte auf diesen Weg gerne wissen, wer davon betroffen ist und was oder wo ihr euer Kind testen habt lassen bzw. wo ihr schnell einen Termin bekommen habt?

    Liebe Grüße

    Cindy

  • #2
    Re: Verdacht auf ADS - was nun?

    Du schreibst, dass dein Kind sehr intelligent ist! Das kann leicht dazu führen, dass ihm eben langweilig wird & er nicht weiß was er machen soll & fällt dann eben auf... -ganz normal, wenn man Kinder nicht fördert!!
    Gleich ADS zu diagnostizieren, als Lehrerin, finde ich nicht OK!

    Noch dazu brauchen Kinder im Wachstum enorme Bewegungsfreiheit & werden dann halt eben teils zu Zappelphilipp's! Das sieht man ja schon bei den Kleinkindern, dass sie Bewegung brauchen & wenn man dann mit 11 Jahren x-Stunden in der Schule hockt & nicht wirklich Bewegung hat, dann ists normal, dass manche Kinder einfach den Drang zur Bewegung haben & nicht anders können!!

    Selbst der Entdecker dieser "neuen Krankheit" hat kurz vor seinem Tode gesagt: "Niemals hätte ich gedacht, dass meine Erfindung einmal derart populär werden würde!" - & das heißt schon einiges!!
    Heutzutage wird es zu schnell diagnostiziert & mit Ritalin (& ähnliche Medis) das Kind ruhig gestellt!
    Ritalin hat auch die Wirkung, dass das Kind später Suchtgefährdet werden kann... Zudem ists einfach ein Kind auf Medikamente zu setzen, nur um es ruhig zu stellen... es kann im Laufe der Zeit das Wesen des Kindes verändern & legt das Gehirn "lahm" - also das Kind hat keine eigene Freiheit mehr, weil das Medikament beherrscht gewisse Gehirnregionen...
    Noch dazu hat es ettliche Nebenwirkungen... (aber so weit seit ihr noch nicht)!

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    • #3
      Re: Verdacht auf ADS - was nun?

      Du hast recht, aber Jahn ist ambitionierter Fußballer! Er hat 2x die Woche Training und 2x Spiele pro Woche, zudem ist er in der Schülerliga noch extra, also glaub ich nicht, dass es an Bewegungsmangel liegt. Ganz im Gegenteil, manchmal denk ich mir, dass es einfach schon zuviel ist, aber nehmen will ich ihm den Sport auch nicht, da es gut ist für ihn.
      Ich weiß bescheid zwecks Ritalin und würde das nie in Anspruch nehmen.

      Lg Cindy

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      • #4
        Re: Verdacht auf ADS - was nun?

        ADHS so leicht fertig zu diagnostizieren bzw. allein schon zu erwähnen find ich von dieser lehrerin echt heftig.. diese medikamente haben im endeffekt die gleiche bzw. eine ähnliche wirkung wie psychopharmaker.
        Vielleicht ist er wirklich in der Schule unterfordert. Würde ihn mal eher auf das testen lassen ob er vielleicht begabter ist als die anderen Schüler in vielleicht in ein Gymnasium wechseln lassen.
        Der Bruder meiner besten Freundin ist ADHS'er. Wurde bei ihm mit 8 Jahren diagnostiziert und das was du da beschreibst scheint mir mehr die Entwicklung deines Kleinen zu sein.
        Aber ihn mal Neurologisch und Internistisch durchchecken zu lassen ist nicht schlecht. Würde mir aber von mehreren Ärzten Befunde holen denn ADHS wird in der heutigen Zeit viel zu leichtfertig diagnostiziert.

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        • #5
          Re: Verdacht auf ADS - was nun?

          Bei einem bekannten Kind wurde auch ADS "diagnostiziert" weil er in der Schule auffällig war.

          Jetz hat er dann von der VS in die NMS gewechselt und is total anders - im positivem Sinne. Lag also anscheinend nur an den Lehrern selbst.

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          • #6
            Re: Verdacht auf ADS - was nun?

            Das könnte natürlich auch sein, ja stimmt, es ist nur so schwierig, was ich jetzt definitiv tun soll! Nachdem in der ganzen VS-Zeit nie etwas von der Lehrerin gekommen ist, weder die eine Richtung, noch die andere (wie gesagt, war ja grad nicht die "beste Lehrerin") und er jetzt in der Mittelschule ist, wo halt doch ne Aussage kam vom Lehrer, fühl ich mich grad ein bissl überfordert! Ich habe auch eine 14-jährige Tochter die aufs Gym geht und auch sehr gut ist im schulischen Bereich. Aber in der 4. Kl. VS hat Jahns Lehrerin gemeint, er ist nix fürs Gym, deswegen haben wir es auch nicht versucht! Ich habe ihr dann doch soweit vertraut, dass ich mir dachte, "ok sie muss es ja wissen"! Ich bin kein Pädagoge und dachte mir, dass die Mittelschule ideal wäre für ihn, weil es ja je nach Leistung beurteilt wird, ob er Gym-Stoff kriegt oder nicht! Es ist so schwierig, selber den richtigen Weg zu finden, wenn man nicht die ideale Unterstützung dabei hat.

            Lg

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            • #7
              Re: Verdacht auf ADS - was nun?

              also- ich kann dir nur raten, vielleicht fr.dr.khajat in 1210 wien zu kontaktieren oder zwecks austestung ins akh od.zur sfu (siegmund freud universität) zu gehen. weiters gibts in 1210 noch ein diagnosezentrum (das ich aber nicht kenne) heisst irgendwas mit haus der zuversicht oder so...

              da dein sohn intelligent ist und es auch ohne lernen schafft ist da schon mal ein riesen prob weniger! meine hat auch adhs und sie lernt weder gern, noch leicht. auch mit dem merken ists so eine sache. mehr als 1 aufgabe (zb "putz dir die zähne" oder "räum den geschirrspüler aus") brauch ich ihr gar nicht zusagen. das wird dann nix. eines nach dem andren.

              bzgl HÜ hab ich jetzt eine strategie. sie MUSS jeden tag alle hefte/mappen/bücher von ALLEN gegenständen die sie hatte mitnehmen und zusätzlich ein rotes merkheft (da schreibt sie alle HÜ und aufgaben rein) führen. hat sie ein heft, das elternheft, das merkheft...in der schule vergessen muss sie sofort retour fahren und das holen. hats ins merkheft die hü net eingetragen muss sie eine xtra-aufgabe machen und muss solange ihre freunde durchtelefonieren bis weiss was aufhat. mühsam und zeitraubend das ganze (hü geht nie unter 3 stunden-obwohl das ne gt-schule is mit ner lernstunde!!!). aber es wirkt....!

              beim lernen hats auch immer provoziert oder rumgebockt. nun geh ich einfach raus nachdem ich ihr gesagt und erklärt hab was zu tun hat und sag ihr genau wann ich wieder reinkomme. derweil erledige ich zb hausarbeit, bügle, kümmere mich um meine kleine tochter oä (weil sonst krieg ich nen zuckaus wenns mit dauernd anmotzt )

              meine tochter macht spieltherapie, kriegt kein ritalin (obwohl ich es mir mal ernsthaft überlegt hab) und dzt suche ich noch nach etwas alternativem das ihr auhc hilft (bachblüten, reiki, yoga...). ich probiere noch rum

              Meine tochter hat es auch vom papa, ein teil vermutlich erziehung und ein teil vermutlich auch pubertät...

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              • #8
                Re: Verdacht auf ADS - was nun?

                Wenn eure Kinder tatsächlich ADHS haben müssen diese Anzeichen schon im Kleinkindalter aufgetaucht sein (4-6 jahren ) ansonsten ist es "nur" hyperaktivität oder entwicklung eures kindes habe mit meiner ehemaligen psychotherapeutin gesprochen...
                natürlcih ist nich jedes adhs kind gleich aber eines haben alle gemeinsam wenn es das echte ist es ist immer schon da und nicht erst mit 8 oder 9 jahren..
                @nacktschnecke: halt mich auf den laufenden ob das mit den bachblüten bei dir funktioniert hat?

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                • #9
                  Re: Verdacht auf ADS - was nun?

                  @platz: mach ich. ich werd hier dann weiterschreiben wenn ich was passendes gefunden hab. muss erst mal zu meiner ärztin wegen den blüten.

                  ja, allerdings stimmt was platz geschrieben hat. bei meiner kleinen wurde adhs sehr sehr früh erkannt und erst-diagnostiziert. bereits im kiga gabs massive probleme

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                  • #10
                    Re: Verdacht auf ADS - was nun?

                    Nachdem ich fast 10 Jahre im Volksschulhort und im Kindergarten gearbeitet hab, hab ich leider auch einige Erfahrung mit ADS/ ADHS und "fragwürdigen" Diagnosen machen müssen.
                    Sicher ist einmal mehr ablären lassen besser als Probleme zu ignorieren.
                    ABER: Ich hab leider oft erlebt, dass VS LehrerInnen Verdacht auf ADS/ ADHS (ist nämlich auch ein großer Unterschied- ADS= Aufmerksamkeits Defizit Syndrom, ADHS= Aufmerksamkeits Defizit Hyperaktivitätssyndrom) geäußert haben, weil das betreffende Kind eben nicht ihren "Normen" entsprochen hat. Die Eltern haben sich daraufhin wochenlang fertig gemacht. Dabei waren die Kinder oft einfach nur unterfordert- bzw. hatten viele ganz eindeutig Bewegungsmangel ( von 8-13 Uhr Schule, dann Hort- Hausübungen und dann daheim vor den Fernseher. Wir haben uns immer um reichlich Bewegungsangebote bemüht, aber in öffentlichen Einrichtungen ist das leider nicht so einfach)

                    Und was die Gabe von Retalin angeht: Das Zeug ist wirklich ein Hammer. Kann natürlich helfen, wenn ein Kind wirklich an einem schweren Fall von ADHS leidet. Aber wie Patz richtig sagt- die sind wie Psychopharmaka und können ein Kind von Grund auf verändern.

                    Sollte bei deinem Sohn wirklich ADS diagnostiziert werden kann ich dir nur den Rat geben, dich nach alternativen Behandlungsmethoden umzuschauen, oder so wie einige schon geschrieben haben: es gibt kleine Tricks mit denen sich der Alltag ein bisschen einfacher bewältigen lässt.

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                    • #11
                      Re: Verdacht auf ADS - was nun?

                      Hallöchen
                      wer kann mir ein paar Tricks verraten wie man ein ADHS kind unter Kontrolle bekommt wenn das Kind einen Wutanfall hat.
                      Ich wäre euch sehr dankbar für ein paar Anregungen, da ich mit meinem Latein am Ende bin.
                      Vielen Dank schonmal vorab

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                      • #12
                        Re: Verdacht auf ADS - was nun?

                        mir hat man gesagt, dass es die adhsler beruhigt wenn man sie im wutanfall umarmt und festhält (nicht erdrückt, aber eben festhält bis sie wieder ruhiger sind). keine ahnung ob das was bringt. ich habs ehrlich gesagt noch nicht geschafft mitten in diese wut hinein selbst nen klaren kopf zu behalten und sie einfach zu drücken. da bin ich meist so aggressiv und geladen dass ich das nicht schaff...aber angeblich (ich muss das jetzn selbst endl.auch mal probieren) soll das ganz toll sein...

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                        • #13
                          Re: Verdacht auf ADS - was nun?

                          Uns wurde das damals im Hot bei einem 10jährigen auch empfohlen- ich kann nur sagen "sehr witzig"...
                          1) Hatte der mit seinen 10 Jahre eine derartige Kraft, dass er uns die Schienbeine blutig getreten hat.
                          2) War dabei immer die Gefahr, das Kind u.U. zu fest zu halten, oder sowas. Reicht ja wenn der einen Mini- blauen Fleck am Arm hat, weil man ihn unglücklich hält und dann ist man als Pädagogin wieder voll dran. Danke verzichte.
                          Ist beim eigenen Kind natürlich was anderes. Aber ich finds trotzdem nicht gut, weil man eben selbst auch aufgeregt ist in dem Moment. Ist aber nur meine Meinung.

                          Unsere 1er Lösung war für den Burschen: ein Boxsack. Da durfte er jederzeit bei Wutanfällen aus der Gruppe gehen und drauf losdreschen. Bei ihm hat das Wunder gewirkt, nach spätestens 10min ist er wieder gekommen und alles war wieder in bester Ordnung.
                          Manchmal ist er dann auch zu mir oder meiner Kollegin gegangen und hat uns erklärt warum er grad so sauer war. Voll herzig.

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                          • #14
                            Re: Verdacht auf ADS - was nun?

                            Habe ich wirklich ein besonderes Kind oder sucht eine Mutter nach Fehler?

                            Ich möchte eine Geschichte erzählen die anderen Eltern zum nachdenken bringen und ermutigen sollen. Ich mache hier auch für keinen Arzt oder andere Personen Werbung.

                            Christina kam als Wunschkind im Jahr 2002 gesund zur Welt. Sie war von Baby auf aufgeweckt und anstrengend. Wollte immer beschäftigt werden und konnte nicht alleine spielen. Ich sagte immer ich brauche kein Kind mehr, ich habe Christina.
                            Als Christina 3 Jahre alt war fuhren wir nach Kroatien auf Urlaub. Dort lernte ich eine Mutter mit 2 Kindern kennen, wo ein Kind ADHS hatte. Das erste mal beschäftigte ich mich mit dieser Krankheit. Ich vermutete auch ein ADHS Kind zu haben, da Christina zu riskanten Manövern neigte und vor nichts Angst hatte. In diesem Urlaub kletterte sie auf ein Gerüst ca. 2 m hoch, andere Kinder trauten sich nicht. Ich sprach mit dieser Mutter völlig unbewusst über diese Krankheit.
                            Christina ging gerne in den Kindergarten und die Zeit verflog im Nu. Im letzten Kindergartenjahr hatte die Gruppe ein Vorschulpogramm. Am Ende des Jahres sagte mir die Tante Christina habe wenig Ausdauer und sei verträumt. Für mich war das ein Zeichen der Schulunreife. Mir widersprachen viele Leute und ich ging zur Schulpsychologie wo man Christina auf die Schulreife hin überprüfte. Die Psychologin gab mir recht, gab mir den Rat Christina noch ein Jahr zu schenken und sie zurück zu stufen. Ich wollte sie im Kindergarten lassen, aber leider ging die Rechnung nicht auf, ich bekam keinen Platz mehr. So wurde sie in die Vorschule eingestuft wo wir auch viele Probleme hatten, auf die ich aber nicht näher eingehe.
                            Im Herbst zeigte sie dann richtige ADHS Syntome. Versteckte sich in der Schule, turnte in der Stunde herum, hatte wenig Ausdauer, ließ sich leicht ablenken, Wutausbrüche, usw.
                            Ich (Familie), Lehrer und Horttante füllten einen ADHS-Fragebogen aus und ich machte mich damit auf den Weg zu einem Arzt namens Dr.Groß, Spezialist für ADHS. Er untersuchte Christina und ich bekam von ihm die Bestätigung. Ich holte mir auch noch von Frau Dr. Wageneder Psychologische Diagnostik u. Psychotherapie, eine zweite Meinung ein, auch hier wurde mir wieder mein Verdacht bestätigt.
                            An Christina ging das alles vorbei, sie interessiert sich nicht im geringsten was mit ihr vor sich geht.
                            Wir versuchten das beste daraus zu machen, hatten gute und schlechte Tage. Tage an dem sie sich eine neue Mama suchen wollte, nicht wusste wohin mit ihrem Zorn, und dann gab es Tage wo sie das normalste und liebste Kind war. Auch mit dem Lernen war das so eine Sache. Mal ging es leicht, mal ging es gar nicht. Aber wir hatten gott sei Dank eine nette Lehrerin erwischt, die zwar immer sagt, sagt sie heute noch, Christina kann wenn sie will, doch mein Bauchgefühl hat mir etwas anderes vermittelt. Christina tat sich am Ende der 1.Klasse noch immer sehr schwer mit dem Lesen und so musste sie in der 2. Klasse einen Legastenie Förderkurs in der Schule besuchen. Im Februar Semester 2.Klasse fiel sie auch in Mathe ab, brachte nur mehr schlechte Mathe Tests nach Hause und auch die Ansagen waren nicht besonders gut. Ich suchte nach Ursachen, fand jedoch keine.
                            Im Internet fiel mir das Kognito Therapiezentrum auf. Herr Simon Schindlauer arbeitet mit Kinder die Lernstörungen, Legastenie, Dyskalkulie und Verhaltensstörungen haben. Er machte mit Christina verschiedene Tests. Bei einer Besprechung teilte Herr Schindlauer mir dann mit, das Christina Legastenie, Dystkalkulie aber kein ADHS hat. Mit dieser Befundung gab ich mich nicht zufrieden, denn die ADHS anzeichen konnte man nicht wegzaubern. Wir einigten uns auf eine Therapie in Mathematik. Christina musste nochmals ganz von vorne anfangen.
                            Jetzt ging der Lernstreß erst richtig los. Hausübung, Ansage üben, Lesen, und jeden Tag 20 Min. üben von dieser Therapie. Legastenie Übungen von der Schule ca. jede Woche 6-8 Seiten kamen auch noch dazu. 1 ½ Jahre hielten wir durch. Im Februar 2012 machte Herr Schindlauer wieder eine Überprüfung wo Christina aber in der Leistung weiter abfiel. Christina weigerte sich immer mehr, zu Herrn Schindlauer zu gehen. Unser Tag könnte mehr als 24 Stunden haben. Unser Leben bestand nur mehr aus Schule, und lernen. Nach dieser Überprüfung schmissen wir die ganze Therapie. Christina wollte es alleine probieren und ich gab ihr die Chance. Ich muß in gewissen Situationen lernen meinem Kind mehr zu vertrauen.
                            In der Zwischenzeit machte Petra V. Mutter von Alina, Christinas bester Freundin eine Ausbildung als Heilerin. Sie arbeitet mit Energie und bot mir an bei Christina eine Wirbelsäulen Aufrichtung und einen Chakren-Ausgleich zu machen. Da wir nichts zu verlieren hatten, sagte ich zu. Heute bin ich Petra dankbar. Auch ich habe eine Aufrichtung gemacht.
                            Die Geistige Wirbelsäulen-Aufrichtung oder die Herstellung der „göttlichen Ordnung“ ist eine höhere Form der Geistheilung und erfasst den ganzen Menschen sowie auch Tiere. Sie ist eine einzigartige Heilmethode die der Mensch weder durch körperliche Arbeit, Techniken oder Eingriffe jemals erreichen könnte sondern ihm nur durch die Gnade Gottes geschenkt werden kann.
                            Ich bemerkte im Verhalten von Christina keinen Unterschied und so lebten wir Tag für Tag unser Leben.
                            Ich suchte immer wieder nach den Ursachen für Christinas Lernstörungen.
                            Ein guter Freund von mir sagte mir mal, ich suche nur nach Krankheiten, durchforste das Internet nach dem ADHS. Auch er meinte, er kennt Christina, dieses Kind hat kein ADHS. Ich war in diesem Moment auf ihn stocksauer, er lebte mit uns nicht zusammen und hat keines unserer Probleme. Er gab mir den Rat nach den Ursachen zu suchen.
                            Eines Tages wurde ich auf eine Seite im Internet aufmerksam. Neurofeedback. Konzentrationsstörungen behandeln. Ich machte einen Termin bei Dr. Vogt. Mittels EEG wurde wieder ADHS festgestellt. Dieses mal konnte ich es glauben, da keine Fragebögen erhoben wurden. Die Therapie wird mit dem Computer gemacht. Es läuft über den PC ein Film, aber nur ca. 10. sek. Christina muß sie konzentrieren das 3 Lämpchen leuchten. Leuchten diese fängt der Film an zu spielen, und das immer wieder mit Wiederholung.
                            Dr. Vogt stellte mir zur Alternative Christina ein halbes Jahr mit Ritalin zu behandeln. Ich informierte mich über das Medikament und für uns kam diese med. Behandlung nicht in Frage. Für mich stellt sich die Frage was in 1 bis 2 Jahren sein wird, wenn der Druck in der Schule steigt. Wir wollten es ohne Ritalin probieren. Christinas Halbbruder Stefan wurde mit Ritalin behandelt, er hatte auch ADHS und aus heutiger Sicht haben ihm diese Tabletten nichts gebracht.
                            Zur fast selben Zeit ca. Ende April kam Herr Thomas Gruber, ein Geistheiler aus Niederösterreich, nach Salzburg, da er einen Vortrag hielt.
                            Petra rief mich an und teilte mir mit, dass wir Gelegenheit hätten uns nochmals von Thomas anschauen zu lassen. Er hätte mehr und längere Erfahrung als sie.
                            Wir machten uns auf den Weg in die Praxis von Petra. Ich teilte Thomas die ADHS Diagnose mit. Er pendelte Christina aus und teilte mir mit, Christina hat vom Impfen eine Schwermetallvergiftung. Blei und Quecksilber. Ich war sehr skeptisch überprüfte diese Diagnose und habe Erfahren das Thomas recht hat. Die Pharmazie gibt diese Metalle in die Imfstoffe, damit diese vom Körper besser aufgenommen werden. Fast alles ADS/ADHS Kinder hätten eine Schwermetallvergiftung. Für mich war es nie ein Thema meine Tochter nicht impfen zu lassen.
                            Mitte Mai hatte die Klasse einen Impftermin. Am Abend als ich von der Arbeit nach Hause kam, gab mir Christina den Anmeldezettel für diese Impfung. Sie fragte mich ob sie impfen gehen muß ich antwortete ihr ich muß mir das alles genau durchlesen. Da bekam Christina die Panik. Sie weinte herzzerreißend, bekam Wutausbruche, sie konnte sich bis am Abend nicht beruhigen. Auch in der Früh beim aufstehen fing sie wieder zu weinen an. Heute weiß ich das sich ihr Unterbewusstsein gegen die Impfung gesträubt hat.
                            Er riet mir Christina Selen und Lymphdrain als Nahrungsergänzungsmittel zum Ausleiten zu geben.
                            Christina nimmt jetzt 2 Monate diese Kapseln und sie und die ganze Weise hat sich verändert. Christina bringt gute Noten nach Hause. Sie ist keine Musterschülerin aber eine gute Schülerin der jetzt das lernen Spaß macht. Wir können ohne Streß, Druck, Wutausbrüchen ihre Hausübungen erledigen. Der ganze Lerndruck ist weg und wir können gelassen üben. Christina wurde innerhalb kurzer Zeit in den Hauptfächern um 1 Note besser.
                            Ich möchte allen Müttern auf den Weg geben das es Alternativen zu Ritalin, Concerta usw. gibt. Vertraut den geistigen Heilern, mein Weg hat mir gezeigt das es auch ohne starke Medikamente geht. Christina wird immer wieder ihre Zornausbrüche haben, wird eine kleine Chaotin bleiben, aber wir meistern unseren Weg.
                            Ich möchte mich bei meiner Mutter für Ihre Geduld bedanken und auch ein Danke an Petra an die wir uns immer wenden dürfen, und die immer wieder ein offenes Ohr für uns hat.

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                            • #15
                              Re: Verdacht auf ADS - was nun?

                              liebes blümchen11!

                              ich hoffe du bist noch in diesem forum online, denn als ich deine geschichte gelesen habe, hatte ich gerade deja-vus. wir stehen erst am beginn dieser odysse. vielleicht hast du ja lust auf einen austausch - ich wäre sehr dankbar!

                              lg

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